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Ausgabe 05/2012 | 02.02.2012 | 22.119 Abonnenten | www.emissionsmarktplatz.de
 
 

Investoren-Brief

Gesamtübersicht der Neuemissionen

 
 
Leitartikel:  Bund profitiert vom Niedrigzins – Investoren haben das Nachsehen
 
 
Unternehmensbeteiligungen:  Aktuelle Beteiligungsangebote auf einen Blick
 
 
Finanz-News:    Leitzins der Fed niedrig bis Ende 2014
     Aufhellung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft
 
Finanzwissen für die Praxis:    Minister Schäubles Probleme
     Finanzierungs-Seminar am 09. Februar
 
Buchtipp:   Tillman Bendikowski – "Friedrich der Große"
 
 

Bund profitiert vom Niedrigzins - Investoren haben das Nachsehen

Liebe Leserinnen und Leser!

Die Finanzagentur des Bundes hat bei der Aufstockung einer 30-jährigen Bundesanleihe um 3 Mrd. € auf 15 Mrd. € einen Rekord-Niedrigzins von 2,62 % erzielt.
Dieses Auktionsergebnis setzt den Trend fort: Der Bund zahlt über alle Laufzeiten immer weniger Zinsen. Schatzwechsel wurden kürzlich sogar mit einer negativen Rendite platziert. Der Bund profitiert von der Euro-Krise.
Die Nachfrage nach sicheren und liquiden Geldanlagen hat weiter zugenommen.
Dabei hat der Bund deutliche Vorteile am internationalen Kapitalmarkt:
  • der Emittent Bund gilt als absolut sicher,
  • die Abwicklung ist im internationalen Vergleich schnell und reibungslos,
  • Bundesanleihen zählen zu dem liquidesten Finanzmarktsegment der Welt.

Papiere mit sehr langen Laufzeiten bilden ein nur sehr kleines Segment und werden hauptsächlich von Versicherern und Pensionskassen als Daueranlage erworben.

Zuletzt waren die in Niederlande mit einer 30-jährigen Anleihe am Markt; die Österreicher überraschten mit einer Anleihe von 50 Jahren Laufzeit. Beide Papiere mit guter Nachfrage am Markt.

In einer Studie errechnet das Institut der deutschen Wirtschaft als Folge der Euro-Krise eine Zinsersparung des Bundes über 45 Mrd. € seit 2009.

Der Autor der Studie hat die Zinsen von Bundesanleihen und Schatzanweisungen unterschiedlicher Laufzeiten für den Zeitraum von 2000 bis 2011 verglichen. Von 2000 bis 2008 ergibt sich für Schatzanweisungen eine durchschnittliche Rendite von 3,4 %. In dem gleichen Zeitraum rentierten zehnjährige Bundesanleihen durchschnittlich mit 4,27 %.

Dem gegenüber betragen nach der Studie von 2009 bis 2011 die Renditen bei Schatzanweisungen  nur 1,11 % und bei Bundesanleihen nur 2,1 %.

Aus diesem deutlichen Rückgang der Renditen errechnet die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft eine Zinsersparnis seit 2009 für den Bund von 45 Mrd. €.
Des einen Freud, des anderen Leid!

So muss sich der renditebewusste Investor nach anderen Anlageformen umsehen.

Ihr Dr. Lutz Werner
- Vorstand Hi-Tech Media AG -

info@investoren-brief.com


 
 
Unternehmen Branche Rendite
SWISSVALOR Deutschland AG Beteiligungen an Unternehmen aus Industrie- und Immobilienbranche 9 % p. a.
Wolters-Bau KG Bau von Lagerhallen und Verteilerzentren, langfristige Vermietung an Post und DHL 8 % p. a.
quott.com System AG Internet- u. e-Commerce-Plattformen, Soziale Netzwerke 9 % p. a.
Shop´n´Roll Autoservice GmbH modernes, werkstattorientiertes Autohaus 9 % p. a.
Motorrad-Shop Meyer KG Verkauf und Service rund um Roller, Quads, Motorräder und Ersatzteile 8,5 % p. a.
Holliger Logistik Deutschland AG Produkte und Dienstleistungen für den Güter-Transport bis 9 % p. a.
careforsystems software development and consulting GmbH Softwareentwicklung und IT-Consulting für SAP®- und Adobe®-Projekte 9,5 % p. a.
bring´s menüservice GmbH Menüservice, Gemeinschaftsverpflegung von Schulen, KiTas und Unternehmen 9 % p. a.
WHS 2 Grundbesitz GmbH & Co. KG Erwerb, Veräußerung, Bewirtschaftung, Vermietung und Verpachtung von Immobilien aller Art 5 - 15 %
p. a.
ALODIO Immobilien GmbH Erwerb sowie langfristige Vermietung hochwertiger Wohnimmobilien in Großstädten der neuen Bundesländer 8-9 % p. a.
Immosecure AG Erwerb, Vermietung und Verkauf von Immobilien aus Zwangsversteigerungen 7-8 % p. a.
Fair Wind AG Planung und Betrieb von Windparks in Südost-Europa 9 % p. a.
SB Sachwert Beteiligungs KG Investition in Immobilien auf Mallorca 10 % p. a.
Biermanufaktur Tangermünde KG Erlebnisgastronomie, Herstellung und Vertrieb von hausgebrauten Bier- und Likörspezialitäten 6,9 - 8,5 %
p. a.
fahrzeugklinik GmbH Karosserie- und Lackarbeiten, Werkstätten im Franchise-System 8-9 % p. a.
Isamaxx Kidsfashion Handel mit Kinderbekleidung, Kindermodeartikeln und Accessoires 8,5 % p. a.
LEPORELLO Buchhandlung e. K. Buchhandlung in Berlin 7 % p. a.
Travelinternet AG Reiseagentur, Buchungsportale im Internet 6-8 % p. a.
KWP Klein Wertpapierhandel GmbH internationaler Wertpapierhandel und Beratung
8-10 % p. a.
Simple Energie GmbH Gewinnung alternativer Energie durch neue BHKW-Technik 9 % p. a.
Tekpoint GmbH internationaler Handel mit
Mobiltelefonen, Smartphones
und Unterhaltungselektronik
8-9 % p. a.
Nova Aurum KG Handelsgesellschaft für
Rohstoffe, insbesondere
Edelmetalle
7-10 % p. a.
SENIO-VITAL Pflegegesellschaft mbH Pflegedienstleistungen,
Betreutes Wohnen,
Physiotherapie
9 % p. a.
Deutsche Umwelt Invest GmbH Anlage in Solarkraftwerke und regenerative Energien in Europa 6 bis 8 %
p. a.
Meier Bau- und Heimwelt KG Bau-Fachmarkt für private und gewerbliche Kunden 9 % p. a.
B&B Recycling New Energy KG umweltfreundliche Verwertung von Plastik- und Gummiabfällen, Energieproduktion 10,5 % p. a.
NKF Bau und Nutzfahrzeuge GmbH Handel mit Bau- und Nutzfahrzeugen sowie Ersatzteilen 9 % p. a.
EcoConceptPlus GmbH Effizientes und nachhaltiges Bauen von Wohn- und Geschäftsimmobilien 9 % p. a.
KONTOR Immobilien & Anlagen GmbH Anlage in Immobilien, Entwicklung, Handel und Vermittlung von Immobilien 8 % p. a.
Flor & Sohn Neon-Leuchtröhrenfabrik GmbH Lichtwerbeanlagen mit Tradition und Zukunft 9 % p. a.
Norman Wohnbau GmbH Neubau, steueroptimierte Denkmalschutzsanierung, An- und Verkauf, sowie die Vermittlung von Immobilien 8 % p. a.
STAHLHUT Germany GmbH zertifizierte Holzpellets von hochwertiger Qualität 8 % p. a.
Solarinvestplus Management & Betriebs GmbH Entwicklung und Montage von Aufdach- und Freiflächen-Photovoltaikanlagen 7,5 % p. a.
SIOPAL Corporation Hersteller von Mehrweg-Ökopaletten aus Kunststoff
InterSPA Betriebsverwaltungs-
gesellschaft mbH
Kur- und Freizeitanlagen 8 % p. a.
BMK Recycling KG Beton- und Kunststoffrecycling sowie -Produktion 9 % p. a.
Weser-Ems-Wellander
GmbH & Co. KG
ressourcenschonende Zucht von Wellander, Produktion von Lebensmitteln 9 % p. a.
CiProTeam GmbH Finanzmanagement, Immobilien-Verwaltung 9 % p. a.
AGNES Gesundheitsquelle GmbH Mineralwasserquelle,
Verkauf und Vertrieb von Mineralwasser
9 % p. a.
SECTORA Liegenschafts- und Beteiligungsgesellschaft mbH An- und Verkauf von Immobilien,
langfristige Vermietung von Liegenschaften
8 % bzw.
10 % p. a.
SAS GmbH Herstellung und Vertrieb von Maschinenbauelementen 9 % p. a.
IsoTrend Energie GmbH Entwicklung, Produktion, Integration, Erwerb und Betrieb von Solaranlagen 8,75 % p. a.
Hermes Beteiligungen GmbH Beteiligungsgesellschaft in der Branche Erneuerbare Energien bis zu
9 % p. a.
INTERSPA Gesellschaft für
Kur- und Freizeitanlagen mbH
Kur- und Freizeitanlagen 9 % p. a.
digitech KG Audio-, Video-, Medien- und Raumtechnik 8 % p. a.
Geiblinger KG Innovative Anlagen zur Energieerzeugung durch Nutzung von Temperaturdifferenzen bis zu
9 % p. a.
bsh-GermanNewTechInvest KG Beteiligungsunternehmen im Bereich erneuerbare Energien und innovativer angrenzender Produkte. 9 % p. a.
EDER SPIRITS & ENERGY GmbH Herstellung von Spirituosen und der Handel mit alkoholischen Getränken 9 % p. a.
Racehorse Business KG Neubau und Betrieb eines Trainings- und Pferdetherapiezentrums 9 % p. a.
Rockberries GmbH Herstellung und Online-Vertrieb von exklusivem Echt-Schmuck 9 % p. a.
I.S.T. Intensiv-Service-Team GmbH Medizinische Produkte und Dienstleistungen 9 % p. a.
S&V Consult GmbH SAP-Software-Beratung
und -Betreuung
9,3 % p. a.
RNT International Business Solution OHG Recycling und Handel von Eisen- und Metallschrott 9 % p. a.
WEI-FOOD GmbH & Co. KG Im- und Export von
Fleisch-, Fisch-, Obst-
und Gemüseprodukten
9 % p. a.
Ampel Verlag GmbH Kartographischer Verlag 8,5 % p. a.
H.E.H. Badmöbel GmbH Produktion und Vertrieb
von Badmöbeln
8 % p. a.
DGAS mbH - Deutsche Gesellschaft
für automobile Sicherungssysteme
Entwicklung, Produktion
und Vertrieb von Transport-Sicherungssystemen
8,5 % p. a.
Baustoffwerke HÜNING GmbH Innovativer Systemanbieter von Wandelementen und Baustoffen 8 % p. a.
MOH GmbH Marina mit Yachthafen und Hotelanlage 9 % p. a.
REWI Energy GmbH Strom- und
Brennstoffproduktion mit Feststoffvergährungsanlagen
8 % p. a.
HABEG Hanseatische Bio-Ethanol GmbH Kraftstoff, Strom und Düngemittel aus Bio-Reststoffen 9 % p. a.
AVITO® environmental technology gmbh Pflanzenkläranlagen, Wasserentkeimung, Behälterbau 8 % p. a.
FIDES Wohnungsbau e. G. Wohnungsbaugenossenschaft
Hypothekenanleihe
5 % p. a.
Paganini Fashion Group KG Designer-Mode für Übergrößen 10 % p. a.
WCP - Western und Countrypark Errichtungs- und Betriebs GmbH Planung, Errichtung und Betrieb von Themenparks 7 % p. a.
Heli 1 Fonds GmbH & Co. KG Erwerb, Vermietung, Verleasung und Verchar-
terung von Hubschraubern
8 % p. a.
PrimeEnergy Invest AG Erneuerbare Energien/ Immobilien 8,15 - 9,25%
p. a.
hanse bioenergie Holding
GmbH & Co. KG
Erneuerbare Energien 8,25 % p. a.
green-VIP-Isolierung
GmbH & Co. KG
Entwickler und Hersteller von Vakuum- und Luftkammer-Isolierplatten 9,1 % p. a.
e-volution
Elektromobilitätskonzepte GmbH
Elektromobile 9,1 % p. a.
SFM Facility Gebäudemanagement GmbH & Co. KG Facilitymanagement 9 % p. a.
J & G Autohaus Alpers GmbH Mercedes-Benz Autohaus 9 % p. a.
Target Invest GmbH & Co. KG Camping- und Ferienpark 7 % p. a.
Clenergen Corporation Erneuerbare Energie aus Biomasse
WORLD OF RAILS GmbH Modelleisenbahnwelt in Wien und London 10 % p. a.
Günther Recycling & Service GmbH Recycling 9 % p. a.
GFV mbH Vermögensmanagement 10 % p. a.
FORUM Finance & Management
Group GmbH
kaufmännische Beratung, Forderungsmanagement und Coaching 8 % p. a.

Leitzins der Fed niedrig bis Ende 2014

Die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve will den Zins nun statt bis Ende 2013 bis Ende 2014 auf dem außergewöhnlich niedrigen Niveau halten. Das verlautete aus einer Pressekonferenz, bei der erstmals in der fast 100-jährigen Geschichte der Fed die Erwartungen der Mitglieder für die zukünftige Zinsentwicklung und der Zeitpunkt der ersten Zinsänderung publiziert wurden. Danach wollten drei der siebzehn Mitglieder die Zinsen schon Ende dieses Jahres erhöhen, aber sechs Zentralbänker planen dies erst für 2015 oder sogar 2016.
Dieses Votum zeigt eine größere Besorgnis der Fed über die zukünftige konjunkturelle Entwicklung. Dabei seien zwar die Konsumausgaben zuletzt gestiegen, das Wachstum der Investitionen habe sich aber verlangsamt:

  • die Arbeitslosenquote sei ungeachtet jüngster Verbesserungen mit 8,5 % im Dezember weiter zu hoch,
  • die Investitionstätigkeit der Unternehmen wurde von der Fed weiter als zu schwach eingestuft,
  • die Inflationsrate von zuletzt 3 % bei 2,2 % der Kerninflationsrate, verursacht der Fed keine Sorgen.
Die angestrebte Teuerungsrate setzte die Fed erstmals auf 2 % an.
Die Fed hat ein doppeltes Mandat: Preisstabilität und maximale Beschäftigung.
Mit der neuen Politik und Offenlegung ihrer Zinsprognosen will sie den Finanzmärkten mehr Führung geben.

Aufhellung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft

Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Januar den dritten Monat in Folge aufgehellt. Der Index verbesserte sich deutlich und lag damit über den Erwartungen der Volkswirte.
Der Präsident des Ifo-Instituts, Prof. Sinn, erläuterte das Ergebnis der Umfrage und unter rund 7.000 Unternehmen aus Industrie und Handel: Die Geschäftserwartungen haben sich merklich aufgehellt. Die deutsche Wirtschaft startet mit Elan ins neue Jahr.

Ein dreimaliger Anstieg des Ifo-Index deutet nach Ansicht vieler Ökonomen auf einen Wendepunkt der Konjunktur hin, nachdem sich die Stimmung seit Sommer 2011 eingetrübt hatte. Grund dafür war die Staatsschuldenkrise und die Zukunftssorgen. Nun gewinnen die Unternehmen offensichtlich ihren Optimismus zurück. Auch Bundeswirtschaftsminister Rösler sieht ein Ende der der Schwächephase. Optimisten sehen sogar eine fundamentale Wende der deutschen und der europäischen Wirtschaftsentwicklung.

Als Hauptgrund für das gestiegene Ifo-Geschäftsklima werden das Eingreifen der Europäischen Zentralbank und das Öffnen der Geldschleusen für die Banken gesehen. Das habe die Unsicherheiten vermindert.

Minister Schäubles Probleme

Die Problemliste des Bundesfinanzministers dürfte sehr umfangreich sein. Dabei besitzt eine Steuervereinfachung sicher nicht oberste Priorität ebenso wenig wie bedeutsame Steuersenkungsmaßnahmen. Vielmehr Kopfzerbrechen dürften die Forderungen der Mehrheit der EU-Länder nach einer Erhöhung des Euro-Krisenfonds ESM über 500 Mrd. Euro hinaus bereiten. Denn damit erhöht sich auch der deutsche Beitrag, für den bisher nur etwas mehr als vier Mrd. Euro veranschlagt worden sind, die aber noch nicht einmal in den Bundeshaushalt für 2012 eingestellt wurden.

Die einmalig hohen Steuereinnahmen des Bundes im Dezember 2011 von rund 71 Mrd. Euro wecken natürlich Begehrlichkeiten, nicht nur im Inland, sondern vor allem im Ausland. Um sich dagegen zu wehren, wird verständlich, dass Minister Schäuble eine Neuverschuldung von 26 Mrd. Euro angesetzt hat, die sich allerdings durch die Beiträge zum europäischen Krisenmanagement noch beträchtlich erhöhen dürfte. Experten sind jedoch der Ansicht, dass mit verringerten Zuschüssen zur gutgehenden Renten- und Krankenversicherung und anderen Sparmaßnahmen sich die Neuverschuldung des Bundes in 2012 hätte auf null zurückfahren lassen.
 

Kapitalisierungs-Seminar am 09. Februar 2012 in Göttingen

Die Kapitalisierung von Unternehmen und die Eigenkapial-Zufuhr in Zeiten der Staatsschuldenkrise und Finanzmarktkrise, die Kapitalbeschaffung für Investition und Wachstum, Kapital mit einem öffentlichen Beteiligungsangebot oder über Anleihen beschaffen, ist das Thema des Dr. Werner-Finanzierungsseminars am 09. Febr. 2012 in Göttingen. Dargestellt werden die Eigenkapitalfinanzierungen über stilles Gesellschaftskapital oder Genussrechtskapital, das Anleihekapital zur bankenunabhängigen Mittelstandsfinanzierung, zum stimmrechtslosen Beteiligungskapital für mittelständische Unternehmen und eigentümergeführte Familienunternehmen, die Privatplatzierung und Eigenkapitalbeschaffung sowie die bargeldlose Bilanzoptimierung (Bilanzpolitische Maßnahmen wie die Schuldumwandlung, die Einbringung von Sacheinlagen etc.) zur Ratingverbesserung und Bonitätsanhebung durch Kapitalerhöhung.

> Erfahren Sie mehr 

Tillmann Bendikowski

FRIEDRICH DER GROSSE

C. Bertelsmann Verlag
319 Seiten, 16 Seiten farbiger Bildteil
Preis: 19,99 €
ISBN: 978-3-8114-3546-9

Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen am 24. Januar 2012

Er schlägt das Publikum noch immer in seinen Bann: Friedrich II. von Preußen – genannt »der Große« – wird geliebt und gehasst, verflucht und bewundert. 300 Jahre nach seinem Geburtstag im Jahr 1712 rückt er jetzt erneut ins Rampenlicht der Aufmerksamkeit. Und wieder einmal stellt sich die Frage, welchen Platz dieser Herrscher in der deutschen Geschichte einnimmt. Ist es an der Zeit, den »Alten Fritz« zu rehabilitieren? Oder können sich die Deutschen von ihm und seinem Erbe endgültig trennen?

Der Historiker Tillmann Bendikowski beschreibt in seiner Biografie das außergewöhnliche Leben eines wahren Multitalents: als absolutistischer Herrscher, der die Folter abschaffte, liberaler Aufklärer auf dem Thron, in dessen Königtum »jeder nach seiner Fasson« glücklich werden sollte, aggressiver Kriegsherr mit unbeugsamem Durchhaltewillen, der viele Schlachten nur mit Glück überstand. Und natürlich als schillernder Intellektueller, Gesprächspartner von Voltaire und ambitionierter Liebhaber der Künste. Dieser preußische König machte nach seinem Tod 1786 eine erstaunliche Karriere: Bendikowski zeichnet nach, wie sich die Deutschen in den unterschiedlichsten politischen Systemen immer wieder ihr eigenes Bild von Friedrich machten – Liberale und Konservative im 19. Jahrhundert ebenso wie die Gegner der Weimarer Republik oder die Nationalsozialisten im »Dritten Reich«.

Und im geteilten Deutschland wurde der Preuße gleich doppelt vereinnahmt – in Form eines Friedrich-West und eines Friedrich-Ost. Tillmann Bendikowski plädiert in seiner Friedrich-Biografie dafür, die ganze Geschichte dieses Ausnahmetalents auf dem preußischen Thron in den Blick zu nehmen – nicht nur sein in vielerlei Hinsicht faszinierendes Leben, sondern auch die sich daran anschließende geschichtspolitische Deformation durch die Nachwelt. So entfaltet sich eine atemberaubende Geschichte, die mit der Geburt des lang ersehnten Thronfolgers 1712 beginnt und erst in der jüngsten Gegenwart ihren Abschluss gefunden zu haben scheint.

Der Autor
Dr. Tillmann Bendikowski, Historiker und Journalist, ist Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg. Er verfasst Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Zuletzt erschien sein Buch über die Varusschlacht „Der Tag, an dem Deutschland entstand“ (C. Bertelsmann Verlag 2008).

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