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Ausgabe 20/2012 | 16.05.2012 | 22.357 Abonnenten | www.emissionsmarktplatz.de
 
 

Investoren-Brief

Monatliche Gesamtübersicht der Neuemissionen

 
 
Leitartikel:  Höhere Inflation in Deutschland?
 
 
Unternehmensbeteiligungen:  Aktuelle Beteiligungsangebote auf einen Blick
 
 
Finanz-News:    Einigung zu Kapitalanforderungen an Banken
     Leichte Rezession in der EU
     Umbruch am Investoren-Markt
 
Finanzwissen für die Praxis:    Liquidität und Anschlussfinanzierung
     Wahlerfolge der Opposition verhärten die Steuerfronten
 
Buchtipp:   Dimitri Speck – Geheime Goldpolitik
 
 

Höhere Inflation in Deutschland?

Liebe Leserinnen und Leser!

Durch die Wirtschaftspresse geistert derzeit das Thema Inflation: „Inflationsalarm! Bundesbank weicht den Euro auf“, so BILD. Aber auch seriöse Marktbeobachter erwarten eine höhere Preissteigerungsrate: Deutschland werde zukünftig über dem Inflationsdurchschnitt in Europa liegen, so der Chefvolkswirt der Bundesbank vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages.
 

Das wurde gedeutet, als ob die Bundesbank zukünftig mehr Inflation akzeptieren wolle. Aber Weidmann dementiert: „Als Präsident der Deutschen Bundesbank trete ich unverrückbar für Geldwertstabilität ein.“ Man glaubt dem Bundesbank-Präsidenten, dass er sich redlich bemüht, aber kann er hinsichtlich der Verlagerung der Entscheidungskompetenz für unseren Geldwert zur Europäischen Zentralbank auch erfolgreich sein?

Was steckt wirklich hinter dem Inflationsszenario?

Das Problem sind die großen ökonomischen Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten der EU sowie die hohe Staatsverschuldung. Die FAS bringt es auf den Punkt und titelt: Fluch der Inflation – die EZB steckt in der Falle: Erhöht Sie die Zinsen, gefährdet sie die Südländer. Wenn nicht ist unser Geld bald weniger Wert.

Wie wird die EZB in diesem Dilemma entscheiden? Die Gruppe der stabilitätsorientierten, nördlichen Zentralbanken ist in Europa in der Minderheit. Die Rezessions- und Schuldengefahr in Südeuropa ist groß. Doch die EZB hat nur einen Leitzins für ein heterogenes Währungsgebiet. Die EZB wird weiter eine Tiefzinspolitik verfolgen und bei sich verstärkender Rezession den Leitzins von 1 % senken.

Das ist für die deutsche Konjunktur (85 % Auslastung, 5,5 % Arbeitslosenquote nach Eurostat) zu expansiv und wird unweigerlich hier zu Lande preistreibend wirken. Das Ziel von maximal 2 % Inflation in Europa hat die EZB bereits 2011 und wird sie auch 2012 verfehlen (im April lag sie bei 2,6 %).

Das wird teilweise sogar begrüßt: Lasst uns die Schuldenprobleme mit viel billigem Geld und mehr Inflation überdecken. Der frühere IWF-Chefökonom Rogoff erwartet sogar, dass die Staaten nur mit einer Inflation von 6 % von ihren Schuldenbergen herunterkommen.

Noch halten die Zentralbänker verbal an ihren Stabilitätszielen von 2 % fest. Aber sogar Bundesfinanzminister Schäuble fordert höhere Löhne und richtet sich auf ein Inflationsziel von 3 % ein.

Der Investor sollte das Inflationsszenario wachsam beobachten.

Ihr Dr. Lutz Werner
- Vorstand Hi-Tech Media AG -

info@investoren-brief.com


 

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Holliger Logistik Deutschland AG Produkte und Dienstleistungen für den Güter-Transport bis 9 % p. a.
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bring´s menüservice GmbH Menüservice, Gemeinschaftsverpflegung von Schulen, KiTas und Unternehmen 9 % p. a.
WHS 2 Grundbesitz GmbH & Co. KG Erwerb, Veräußerung, Bewirtschaftung, Vermietung und Verpachtung von Immobilien aller Art 5 - 15 %
p. a.
ALODIO Immobilien GmbH Erwerb sowie langfristige Vermietung hochwertiger Wohnimmobilien in Großstädten der neuen Bundesländer 8-9 % p. a.
Immosecure AG Erwerb, Vermietung und Verkauf von Immobilien aus Zwangsversteigerungen 7-8 % p. a.
Fair Wind AG Planung und Betrieb von Windparks in Südost-Europa 9 % p. a.
SB Sachwert Beteiligungs KG Investition in Immobilien auf Mallorca 10 % p. a.
Biermanufaktur Tangermünde KG Erlebnisgastronomie, Herstellung und Vertrieb von hausgebrauten Bier- und Likörspezialitäten 6,9 - 8,5 %
p. a.
fahrzeugklinik GmbH Karosserie- und Lackarbeiten, Werkstätten im Franchise-System 8-9 % p. a.
Isamaxx Kidsfashion Handel mit Kinderbekleidung, Kindermodeartikeln und Accessoires 8,5 % p. a.
LEPORELLO Buchhandlung e. K. Buchhandlung in Berlin 7 % p. a.
Travelinternet AG Reiseagentur, Buchungsportale im Internet 6-8 % p. a.
KWP Klein Wertpapierhandel GmbH internationaler Wertpapierhandel und Beratung
8-10 % p. a.
Simple Energie GmbH Gewinnung alternativer Energie durch neue BHKW-Technik 9 % p. a.
Tekpoint GmbH internationaler Handel mit
Mobiltelefonen, Smartphones
und Unterhaltungselektronik
8-9 % p. a.
Nova Aurum KG Handelsgesellschaft für
Rohstoffe, insbesondere
Edelmetalle
7-10 % p. a.
SENIO-VITAL Pflegegesellschaft mbH Pflegedienstleistungen,
Betreutes Wohnen,
Physiotherapie
9 % p. a.
Deutsche Umwelt Invest GmbH Anlage in Solarkraftwerke und regenerative Energien in Europa 6 bis 8 %
p. a.
Meier Bau- und Heimwelt KG Bau-Fachmarkt für private und gewerbliche Kunden 9 % p. a.
B&B Recycling New Energy KG umweltfreundliche Verwertung von Plastik- und Gummiabfällen, Energieproduktion 10,5 % p. a.
NKF Bau und Nutzfahrzeuge GmbH Handel mit Bau- und Nutzfahrzeugen sowie Ersatzteilen 9 % p. a.
EcoConceptPlus GmbH Effizientes und nachhaltiges Bauen von Wohn- und Geschäftsimmobilien 9 % p. a.
KONTOR Immobilien & Anlagen GmbH Anlage in Immobilien, Entwicklung, Handel und Vermittlung von Immobilien 8 % p. a.
Flor & Sohn Neon-Leuchtröhrenfabrik GmbH Lichtwerbeanlagen mit Tradition und Zukunft 9 % p. a.
Norman Wohnbau GmbH Neubau, steueroptimierte Denkmalschutzsanierung, An- und Verkauf, sowie die Vermittlung von Immobilien 8 % p. a.
STAHLHUT Germany GmbH zertifizierte Holzpellets von hochwertiger Qualität 8 % p. a.
Solarinvestplus Management & Betriebs GmbH Entwicklung und Montage von Aufdach- und Freiflächen-Photovoltaikanlagen 7,5 % p. a.
SIOPAL Corporation Hersteller von Mehrweg-Ökopaletten aus Kunststoff
InterSPA Betriebsverwaltungs-
gesellschaft mbH
Kur- und Freizeitanlagen 8 % p. a.
BMK Recycling KG Beton- und Kunststoffrecycling sowie -Produktion 9 % p. a.
CiProTeam GmbH Finanzmanagement, Immobilien-Verwaltung 9 % p. a.
SECTORA Liegenschafts- und Beteiligungsgesellschaft mbH An- und Verkauf von Immobilien,
langfristige Vermietung von Liegenschaften
8 % bzw.
10 % p. a.
SAS GmbH Herstellung und Vertrieb von Maschinenbauelementen 9 % p. a.
IsoTrend Energie GmbH Entwicklung, Produktion, Integration, Erwerb und Betrieb von Solaranlagen 8,75 % p. a.
Hermes Beteiligungen GmbH Beteiligungsgesellschaft in der Branche Erneuerbare Energien bis zu
9 % p. a.
INTERSPA Gesellschaft für
Kur- und Freizeitanlagen mbH
Kur- und Freizeitanlagen 9 % p. a.
digitech KG Audio-, Video-, Medien- und Raumtechnik 8 % p. a.
Geiblinger KG Innovative Anlagen zur Energieerzeugung durch Nutzung von Temperaturdifferenzen bis zu
9 % p. a.
bsh-GermanNewTechInvest KG Beteiligungsunternehmen im Bereich erneuerbare Energien und innovativer angrenzender Produkte. 9 % p. a.
EDER SPIRITS & ENERGY GmbH Herstellung von Spirituosen und der Handel mit alkoholischen Getränken 9 % p. a.
Racehorse Business KG Neubau und Betrieb eines Trainings- und Pferdetherapiezentrums 9 % p. a.
Rockberries GmbH Herstellung und Online-Vertrieb von exklusivem Echt-Schmuck 9 % p. a.
I.S.T. Intensiv-Service-Team GmbH Medizinische Produkte und Dienstleistungen 9 % p. a.
S&V Consult GmbH SAP-Software-Beratung
und -Betreuung
9,3 % p. a.
RNT International Business Solution OHG Recycling und Handel von Eisen- und Metallschrott 9 % p. a.
WEI-FOOD GmbH & Co. KG Im- und Export von
Fleisch-, Fisch-, Obst-
und Gemüseprodukten
9 % p. a.
DGAS mbH - Deutsche Gesellschaft
für automobile Sicherungssysteme
Entwicklung, Produktion
und Vertrieb von Transport-Sicherungssystemen
8,5 % p. a.
Baustoffwerke HÜNING GmbH Innovativer Systemanbieter von Wandelementen und Baustoffen 8 % p. a.
MOH GmbH Marina mit Yachthafen und Hotelanlage 9 % p. a.
REWI Energy GmbH Strom- und
Brennstoffproduktion mit Feststoffvergährungsanlagen
8 % p. a.
HABEG Hanseatische Bio-Ethanol GmbH Kraftstoff, Strom und Düngemittel aus Bio-Reststoffen 9 % p. a.
AVITO® environmental technology gmbh Pflanzenkläranlagen, Wasserentkeimung, Behälterbau 8 % p. a.
WCP - Western und Countrypark Errichtungs- und Betriebs GmbH Planung, Errichtung und Betrieb von Themenparks 7 % p. a.
Heli 1 Fonds GmbH & Co. KG Erwerb, Vermietung, Verleasung und Verchar-
terung von Hubschraubern
8 % p. a.
PrimeEnergy Invest AG Erneuerbare Energien/ Immobilien 8,15 - 9,25%
p. a.
Clenergen Corporation Erneuerbare Energie aus Biomasse

    Unsere Leistungen im Überblick:
  Sie erhalten kurzfristig eine im Handelsregister eingetragene Gesellschaft
(AG, GmbH, KG, GmbH & Co. KG, AG & Co. KG).
  Wir stimmen Namen und Zweck der Gesellschaft mit Ihnen ab.
  Wir garantieren notariell, dass die Vorratsgesellschaft keinerlei Verbindlichkeiten hat, das voll eingezahlte Stamm- bzw. Grundkapital der Vorratsgesellschaft ungeschmälert vorhanden sowie nicht mit Rechten Dritter belastet ist und wir über die Geschäftsanteile frei verfügen können.
  Die erworbene Gesellschaft ist garantiert lastenfrei.
  Sie erhalten eine Gesellschaft mit neuer Identität und Bonität.

Einigung zu Kapitalanforderungen an Banken

Die Beratungen innerhalb der Europäischen Union zu den Kapitalanforderungen an Banken werden derzeit auf mehreren Ebenen intensiv geführt und führen zu Teileinigungen.

Das Europäische Parlament hatte sich am Montag auf seine Änderungsanträge geeinigt. Die Abgeordneten fordern unter anderem, in die Gesetzgebung Regeln zu einer stärkeren Begrenzung von Bonuszahlungen aufzunehmen und Erleichterungen bei der Absicherung von Krediten an kleine Unternehmen zu schaffen.
Am Dienstag fanden nun auch die 27 Finanzminister der EU einen Kompromiss, nachdem sie noch Anfang Mai wegen einer starren Haltung Großbritanniens keine Einigung erzielen konnten.

Thema waren die Aufschläge zu den Basel III-Regeln. Nach Basel III müssen die Finanzinstitute bis 2019 die Quote des harten Kernkapitals zur Deckung möglicher Verluste von derzeit 2 auf 7 % anheben.

Nun einigten sich die EU-Finanzminister auf die Möglichkeit, zusätzlich Kapitalpuffer über die neuen weltweiten Eigenkapitalanforderungen hinaus einzuführen. Nach dem Beschluss der Finanzminister wären weitere 5 % Punkte möglich. Deutschland und Frankreich und einige andere Staaten hatten sich zunächst gegen nationale Abweichungen gewehrt. Alleingänge einzelner Länder sollen nun durch Kontrollen auf europäischer Ebene verhindert werden.

Leichte Rezession in der EU

Der EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn macht es in der Vorlage der Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission nunmehr offiziell: Die EU befindet sich in einer Rezession. Für die 17 Staaten der Euro-Zone geht die Europäische Kommission von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr von lediglich 0,3 % aus, da es in der zweiten Jahreshälfte bereits wieder aufwärts gehen soll. Für das nächste Jahr erwartet die Kommission dann wieder ein Wachstum von 1 %. Grund sei die Erholung der globalen Nachfrage.
Den EU-Wirtschaftskommissar plagen insbesondere zwei Sorgen:
  • die Arbeitslosigkeit in der EU verharrt auf hohem Niveau, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit ist dramatisch,
  • zwischen den Mitgliedsstaaten bestehen weiter große ökonomische Unterschiede.
Wachstumslokomotiven sind Polen und Deutschland, Griechenland befindet sich dagegen im fünften Rezessionsjahr.

Kommissar Rehn begrüßte ebenso wie Bundesfinanzminister Schäuble die kräftigen Lohnerhöhungen in Deutschland. Diese seien ein Beitrag im Kampf gegen die Wirtschaftskrise und helfen angesichts des deutschen Handelsbilanzüberschusses die Unterschiede bei der Wettbewerbsfähigkeit abzubauen.

Umbruch am Investoren-Markt

Am Investoren-Markt erleben wir derzeit laut einer großen Umfrage unter 166 Vermögensverwaltern aus 25 europäischen Ländern einen historischen Umbruch. Dieser Umbruch führt laut der befragten Asset-Manager zu einer grundlegenden Neuorientierung der institutionellen Investoren. Die Handlungsmotive der institutionellen Anleger wie Versicherungen, Pensionsfonds und Stiftungen wurden erfragt. Dabei stehen folgende Motive im Vordergrund:
  1. Rendite: 28 %
  2. Risikostreuung: 27 %
  3. neue Vermögensformen: 22 %
  4. Vorschriften und Unsicherheit: 22 %
  5. Sonstiges: 1 %.
Entscheidend sind also für die institutionellen Investoren „Risiko streuen bei auskömmlicher Rendite und neuen Ertragsquellen“.

Die Abkehr von der Aktie sei einer der entscheidenden Trends nach den teils hohen Verlusten und großen Schwankungen im letzten Jahrzehnt. In Zeiten der Angst vor Emittentenpleiten sowie Minizinsen für erstklassige Staatspapiere bauen die Investoren ihre Anlagebestände um. Sie bauen neue Bestände insbesondere mit Anleihen auf, vor allem jene von bonitätsstarken Unternehmen und wirtschaftsstarken Schwellenländern. Zusätzlich werden jenseits der traditionellen Wertpapiere neuerdings verstärkt Immobilien und Private Equity nachgefragt.
 

Liquidität und Anschlussfinanzierung

von Dr. jur. Horst S. WERNER
Aufgrund der derzeitigen zurückhaltenden Kreditvergabe-Praxis der Banken und bei vereinzelten Kreditkündigungen (eine Reihe von Unternehmen stürzen durch Darlehenskündigungen ihrer Hausbank in die Krise) müssen immer mehr Unternehmen und Produktionsbetriebe gerade vor dem Hintergrund der wetweiten Finanzkrise ihr Eigenkapital und ihre Liquidität mit privatem Beteiligungskapital oder mit mezzaninen Finanzierungsinstrumenten (z.B. Genussrechtskapital und stilles Beteiligungskapital oder Unternehmensanleihen) erhöhen. Nur auf diese Weise lässt sich manchmal ein innerbetrieblicher Liquiditätsengpaß oder gar eine fällige Finanz-Umstrukturierung bzw. eine Sanierung des mittelständischen Unternehmens unabhängig von den Banken erreichen.

> Erfahren Sie mehr

Wahlerfolge der Opposition in SH und NRW verhärten Steuerfronten

Was sich bereits vor der NRW-Wahl bei der Ablehung der Kürzung der Solarförderung und des dt.-schweizerischen Steuerabkommens durch den Bundesrat abzeichnete, dürfte sich - allen anders lautenden Gerüchten zum Trotz - auch nach der NRW-Wahl fortsetzen: keine irgendwie geartete Zustimmung der Opposition zu jedwedem steuerpolitischen Vorhaben der Bundesregierung bis zur Bundestagswahl im kommenden Herbst!

Diesem Grundsatz scheint die Opposition alles andere unterzuordnen und nimmt dafür auch höhere Schulden in Kauf, die - das lässt sich aus dem NRW-Wahlergebnis ableiten - ohnehin die Bürger nicht weiter zu interessieren scheinen, zumal es bei den Stützungsmaßnahmen der Bundesregierung für andere EU-Länder um beträchtlich höhere Summen geht. Dafür verzichtet die Opposition auch auf mögliche Steuerermäßigungen und bereitet durch ihre Zustimmung zu den bisherigen Solarfördersätzen eine neue Strompreiserhöhung für den Bürger vor, da die Förderung auf den Strompreis umgelegt wird (derzeit mit steigender Tendenz € 14 Milliarden!). Ebenso wird durch den Verzicht auf die Steuerzahlungen aus der Schweiz verhindert, daß der Bundeshaushalt ohne Nettoneuverschuldung schon im nächsten oder übernächsten Jahr auskommt.

> Erfahren Sie mehr

Dimitri Speck

Geheime Goldpolitik

Warum Zentralbanken den Goldpreis steuern

FinanzBuch Verlag
336 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Preis: 24,90 €
ISBN: 978-3-89879-514-2


Die grauen Eminenzen hinter dem Goldpreis

Das Buch
Gold ist eine sichere Anlage. In Krisenzeiten konnte man sich immer darauf verlassen. Der Goldpreis blieb stabil oder stieg sogar noch. Nicht aber im Jahr 2008. Mit rasender Geschwindigkeit fielen die Kurse an den Aktienmärkten und die Anleger versuchten ihr Erspartes in Sicherheit zu bringen – beispielsweise durch Investitionen in Gold. Selbst einem Laien sollte klar sein, dass dadurch der Goldpreis durch die Decke gehen sollte. Tat er aber nicht. Im Gegenteil: Die Preise fielen!

Stellt sich die Frage nach demWarum. Dimitri Speck kennt die Antwort. Denn es gibt Organisationen, die ein großes Interesse daran haben, den Goldpreis niedrig zu halten. Ihre Motive sind breit gefächert: Sie reichen von der Finanzmarktstabilisierung über die Inflationsbekämpfung bis hin zu niedrigeren Renditen am Anleihenmarkt. Wer also sind diese Schatteninstanzen? Niemand anderer als die Zentralbanken stecken hinter dieser bewussten Manipulation des Goldmarktes. Bereits 2001 stieß der Autor durch Zufall auf eine Anomalie im Goldpreis und folgte der Spur bis ins Jahr 1993. Anfang August dieses Jahres begannen die Interventionen, deren Auswirkungen größer sind, als man sich vielleicht vorstellen kann.

Der Autor
Dimitri Speck hat sich auf Mustererkennung bei Charts und auf die Entwicklung von Handelssystemen für institutionelle Anleger spezialisiert. 2001 stieß er auf eine Anomalie im Goldpreis, mit der er systematische Interventionen im Goldmarkt nachweisen und ihren Beginn datieren kann. Speck konzipierte den von der Deutschen Börse veröffentlichten Stay-C Commodity Index und ist Herausgeber der Website SeasonalCharts.

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