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Deutsche Wirtschaft mit günstigen Rahmenbedingungen

Verehrte Anleger und Investoren!

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands ist derzeit so günstig wie selten zuvor. Das magische Viereck der wirtschaftspolitischen Ziele ist nahezu erfüllt:

  1. ein stabiles Preisniveaus,
  2. ein hoher Beschäftigungsstand,
  3. ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht sowie
  4. ein angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum.

Zusätzlich macht die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte Fortschritte.

Der merkliche Ölpreisverfall mit einem Preisrückgang von rund 50% seit Sommer 2014 könnte sich als regelrechtes Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft entpuppen. Angesichts der stark rückläufigen Energiepreise sind das Konsumklima und die Kaufkraft in Deutschland so kräftig gestiegen wie seit Jahren nicht mehr.

Zusätzliche Wachstumsimpulse liefert die deutliche Abwertung des Euro, der seit dem Frühjahr 2014 gegenüber dem US-Dollar gut 20% seines Wertes eingebüßt hat. Die damit verbundene preisliche Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit begünstigt die Exportwirtschaft und ermuntert die Unternehmen zu Investitionen. Nicht zuletzt angesichts des niedrigen Zinsniveaus scheint ein nachhaltiger Aufschwung, basierend auf einer regen Investitionstätigkeit, möglich. Nach 1,6% im Vorjahr dürfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 mit fast 2% das zweite Jahr in Folge kräftig wachsen.

Es existieren gleichwohl Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2015. Neben einer möglichen  Eintrübung der Weltwirtschaft ist eine Verschärfung der geopolitischen Spannungen, vor allem aufgrund der Lage in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland nicht auszuschließen. Die Krise im Euro-Raum könnte sich angesichts des möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Währungsunion zwar erneut zuspitzen, die Gefahr von Ansteckungseffekten ist inzwischen jedoch wesentlich geringer als noch zu Beginn der Krise.

Risiken für die inländische Investitionstätigkeit ergeben sich vor allem aus der teuren deutschen Energiepolitik und den jüngsten Beschlüssen der großen Koalition in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Die Rente mit 63 verschärft den sich sowieso abzeichnenden Fachkräftemangel, da gut ausgebildete Fachkräfte früher aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Mit dem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn werden Marktergebnisse festgelegt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich alles auf Konjunktur, Arbeitsmarkt und Konsum auswirkt. Die Rahmenbedingungen sind gut.

Ihr Dr. Lutz Werner

- Vorstand Hi-Tech Media AG -

Unternehmen Branche Rendite
Leitermann GmbH & Co Fachmarkt KG Bau-, Fach- und Gartenmärkte 5%
RESTAURA REAL ESTATE GmbH Immobilien 6,5%
Treasure Management Immobilien KG Restaurierung und Erhaltung von Immobilien 5,5%
360-G GmbH 360° Projektionstechnologien 6,5%
Die Subito Assistenz Kommanditgesellschaft Immobilienwirtschaft 5,75%
von Massenbach Objektentwicklungsgesellschaft mbH Immobilien 6,5%
CAMELINA POWER AG Biokerosin 6,5%
Getränkelieferservice Thomas Sticher Getränke Lieferservice 6%
ReKW Energieservice GmbH Erneuerbare Energien und Energieversorgung 6,5%
Schilling GmbH & Co. KG PTFE & PFA Kunststoffauskleidungen von Rohrleitungsteilen 6,5%
Angerland-Akustik Bau GmbH & Co KG Akustik- und Trockenbauarbeiten 6,5%
Carrots u. Coffee KG Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung des Immunsystems 6%
Gründach Immobilienbeteiligung GmbH Immobilien im Saar-Lor-LUX Raum 4,25%
ARKLAS Pfandkredit GmbH modernes Pfandleihhaus 6,5%
Reha-Klinik "Sonnenhof" Bad Iburg GmbH & Co. KG QMP-REHA-zertifizierte Rehabilitations­klinik 6,5%
Koburger Str. 13 Bestandsgesellschaft mbH Immobilien in Leipzig 6,5%
Ehbrecht Beteiligungsgesellschaft mbH Beteiligungen an verschiedenen Unternehmen und Immobilien 6,5%
JAKALE Film GmbH & Co KG eigenständige und internationale Spielfilmproduktion 7%
Armbröster Projekt- und Vertriebsmanagement Projektmanagement zur Durchführung von Tiefenbohrungen in Untertagelagerstätten 6,5%
Salanje GmbH - SeniorenLebenshilfe Lebenshelfer im Alltag - Hilfe im Haushalt, gemeinsames Einkaufen oder auch die Begleitung zum Arzt 7%
Leinhoß & Co Steuerberatungsgesellschaft mbH steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von mittelständischen Unternehmen und Privatpersonen 6%
PGG Planungsgesellschaft Gladbeck mbH Seniorenwohnen 6,5%
Purosense Konzept und Marketing GmbH Herstellung und Vermarktung des eigenen orthopädischen Schlafsystems 6,5%
AndräHaus Fertighausbau-Hersteller 6,5%
Phoenix Invest GmbH Immobilien aus Verwertungen mit einer Neuausrichtung bzw. Restrukturierung 6,75%
Schirm & Collegen Deutsches Unternehmer-Kontor GmbH Unternehmensberatung und Unternehmensbeteiligung 6,5%
Vertec uG Grundstücksverwertung, die fachgerechte Sanierung, die spezielle Trockenlegung von Objekten 6,5%
P.B.G. Immobilien-Wohnbau-Invest-Gesellschaft KG Einfamilien-, Mehrfamilien-, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen 6,5%
TACIAK AG elektrotechnische Spezialfabrikation 6%
SB Sachwert Beteiligungs KG Immobilienprojekte auf Mallorca. 4,8%
TELEFUNKEN Solar Sales GmbH Solarenergie 6,5%
SleepySleepy INVESTMENT Holding GmbH Hotels für Business-, Firmen- und Messegäste 6,5%
Campingplatz Buck & Sohn KG Campingplatz "Grosser Weserbogen" 6%
Bohrerhof GmbH landwirtschaftliche Produkte 5%
K-FORM Beauty Medical Equipment e.K. Kosmetik- und Medizintechnik 9%
Halbach Real Estate GmbH Seniorenwohnen 6,5%
EUSAG AG Umwelttechnologien und Windkraftanlagen 6,5%
Easy Handel und Verwaltung AG nachhaltige Bewirtschaftung von Waldflächen 5,5% p.a.
ATSFC GmbH erneuerbaren Energien, Rohstoffgewinnung, technische Anlagen , Transportlogistik 6,5% p.a.
Erfolgsevents GmbH Veranstaltungsmanagement 7,5 % p.a.
Santec H.D. Sprinkmann GmbH & Co. KG Fertigung von Arbeitsplatten für Küchen-, Labor- und Inneneinrichter 5,5% p.a.
IVG Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH Ostsee Erwerb und Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien 6,5 % p.a.
HQ LIFE AG Förderung von jungen, innovativen Unternehmen 7,5 % p.a.
SNK Holding GmbH Investition in ein bestehendes, vermietetes Bürogebäude 5 % p.a.
EIGHT SEAS GmbH landbasierte Vollkreislauf Fischzuchtanlagen 7,25 % p.a.
rottamQ GmbH Schredderanlage 6,5 % p.a.
DRS Postservice lizenzierte Postdienstleistungen 5,5 % p.a.
A.I.H Holding GmbH Kraftwärmekopplungs-Anlagen 7,6 % p.a.
ibs Immobilien und Bauträger Service GmbH Bauträgergeschäft 7,5 % p.a.
FAKT.AG Immobilien, Energie, Kapitalmarkt 6,5 % p.a.
MTG Suisse AG medizintechnische Komplettsysteme 7% p.a.
ALLB Dienstleistungen GmbH Eigentumswohnungen für die brasilianische Mittelklasse 9,5 % p.a.
all in one Versicherungs-, Finanz- und Immobilienmakler GmbH Versicherungsbetreuung 7 % p.a.
Lenzen-Milltech GmbH & Co. KG Rohstoff-Rückgewinnung 6,5 % p.a.
Carbon BW Klimaschutz AG DeponiegasProjekte 8 % p.a.
Energie Handel Ost Jahn GmbH Energieerzeugung 6,5 % p.a.
SynInvest GmbH Windparks 8,5 % p.a.
Ternäben Vertrieb GmbH Nahrungsmittel/Fisch 7 % p.a.
MPV Medical GmbH Medizintechnik, Inhalationsgeräte 6 % p.a.
IBT Deutschland GmbH 8 % p.a.
DP Deutsche Pflege AG Therapie- und Versorgungszentren 8,5 % p.a.
MIW Mitinwind Holding GMBH Windparks 9 % p.a.
Europrotec GmbH Ladungssicherung, Schwerlastfahrwerke, Seilzüge 9,5 % p.a.
BK Immobilien Invest GmbH Immobilien 8 % p.a.
Residenz Landlust 65+ GmbH betreutes Wohnen in Form von Wohngemeinschaften 8 % p.a.
Karlshof Verwaltungs GmbH Verwaltung von Energiegenossenschaften 7 % p.a.
Ventfair GmbH Green Air Cooling System 7,75 % p.a.
WinnyPenny GmbH Online-Penny-Auktionshaus 8,25 %
DEPO GmbH & Co. KG Maschinenhersteller 7 % p.a.
IHV–GmbH Mehrwert-Ladenkette 9 % p.a.
Innovative-Systeme.net GmbH Software-Roboter zur Vermögensverwaltung 8,5 % p.a.
FEB Freie Energieberatung GmbH & Co. KG Energieberatung 8 % p.a.
SynInvest GmbH wohnwirtschaftliche und gewerbliche Immobilien 7,65 % p.a.
HerBach 1 GmbH & Co. KG Vertrieb innovativer Immobilienkonzepte 7,5 % p.a.
TROJASYS GmbH Handel mit Rohstoffen und Edelmetallen 8,5 % p.a.
Netzverdienst.com AG Internet-Marketing 9,5 % p.a.
Energiekontor Finanzierungsdienste GmbH & Co. KG Finanzierung von Windparks 6,5 % p.a.
H&K Anlagentechnik GmbH Anlagentechnik 7-8 % p.a.
Weingut Kloster Heilsbruck Weingut 7,5 % p.a.

aktuelle Börsenkurse von

Anlegermessen, Finanzmessen bzw. Börsentage in Deutschland

Grünes Geld
Messe und Kongress für nachhaltiges Investment
Zutritt: für Fachbesucher und Privatbesucher
20.06.2015 - 20.06.2015

Stuttgart

Börsentag kompakt
Messe und Vortragsveranstaltung für Privatanleger
Zutritt: für Fachbesucher und Privatbesucher
12.09.2015 - 12.09.2015

Stuttgart

Börsentag
Messe für Privatanleger und Profis
Zutritt: Publikumsmesse
19.09.2015 - 19.09.2015

Frankfurt am Main

Finanzierungs-Seminar zur bankenunabhängigen Kapitalbeschaffung
am 11. Juni 2015 in Göttingen

Unternehmensfinanzierungen mit Nachrangdarlehen, Nachrangkapital ohne Einflußrechte, Beteiligungskapital oder Fondskapital von privaten Kapitalgebern - alles ohne Bankverschuldung als bonitätssteigerndes Eigenkapital

Finanz-Workshop zur praktischen Umsetzung der  bankenfreien Finanzierung am 11. Juni 2015: In Göttingen findet das Finanzierungsseminar über die bankenunabhängige Kapitalbeschaffung für Unternehmen erneut zum Vorzugspreis von nur Euro 199,-  mit dem Kapitalmarkt-Praktiker Dr. jur. Horst Werner statt. Kapitalmarktorientierte Unternehmensfinanzierungen mit privaten Nachrangdarlehen, Nachrangkapital als Eigenkapital ohne Einflussrechte, Beteiligungskapital oder Fondskapital von privaten Kapitalgebern – alles ohne Bankverschuldung; ausführlich dargestellt und erläutert im (Eigen-)Kapitalbeschaffungs-Seminar am 11. Juni 2015 mit der Dr. Werner Financial Service AG in Göttingen – insbesondere unter Berücksichtigung des neuen Kleinanlegerschutzgesetzes:

Wir informieren Sie ausführlich über alle Wege zu Finanzierungen mit Investorenkapital (ohne Bankenstress) und zusätzlichem Wachstumskapital sowie über stimmrechtsloses Beteiligungskapital (stilles Gesellschaftskapital, Genussrechtskapital, private Nachrangdarlehen, Fondskapital und Anleihekapital, Hypothekenanleihen etc.) von privaten Kapitalgebern und Anlegern (Einzelinvestorenvermittlung über Mezzaninefonds, Beteiligungsgesellschaften / Fondskapital oder durch Privatplatzierungen über breit gestreute Anlegerkreise). Detailliertere Informationen erhalten Sie in unserem Finanzierungsseminar-Video auf der Startseite unserer Homepage www.finanzierung-ohne-bank.de.

Wir geben zur Finanzierung und zur praktischen Kapitalbeschaffung – gerade auch für kleine Unternehmen – die besondere Gelegenheit, das Finanzierungs-Seminar am 11. Juni 2015 in Göttingen zum Vorzugspreis von € 199,- inkl. USt. (Normalpreis EUR 489,- inkl. USt) und jeder weitere Teilnehmer € 159,- zu besuchen. In dem Finanzierungs-Seminar

„Finanzierungen für Unternehmen ohne Bankenstress,
Kapitalbeschaffung von Investoren, Nachrangkapital, Mezzanine-Kapital, Fondsfinanzierungen, Kapital von privaten Investoren für mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen”

stellen wir ausführlich die Strukturen und verschiedenen Formen der bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung durch stimmrechtsloses Beteiligungskapital dar, informieren Sie über

(a) vollkommen prospekt- und BaFin-freie Nachrangdarlehen ohne Platzierungsvolumenbegrenzung und ohne Gewerbeerlaubnis für Vermittler gem § 34 f GewO, 

(b) über BaFin-freie „Small-Capital-Platzierungen” von Finanzinstrumenten für kleine Unternehmen und Existenzgründer mit geringem Kapitalbedarf ohne BaFin-Prospekt von € 50.000,- bis ca. € 5.000.000,-;

(c) für größere Unternehmen mit einem BaFin-gebilligten Kapitalmarkt- oder Fondsprospekt für eine Privatplatzierung bis € 200 Mio. 

(d) Darstellung des neuen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) mit der BaFin-Zulassungspflicht auch für private Fonds und Erläuterung der Abgrenzung zu den operativ tätigen Unternehmen. 

Die Referenten beschreiben intensiv den Ablauf der Kapitalbeschaffung, erläutern die praktischen Platzierungswege und gehen schließlich auf die Finanzkommunikation als Mittel der erfolgreichen Investorengewinnung ein. Tagungstermin: 

Donnerstag, den 11. Juni 2015, 10.00 bis 17.00  Uhr im Best Western Parkhotel Ropeter in Göttingen

Buchen Sie Ihren Platz in unserem Kompakt-Seminar. Umfängliche Tagungsunterlagen, 5 Finanzierungs-Fachbroschüren, Mittagessen und Pausengetränke/Gebäck sind inklusive!

Reservieren Sie entweder telefonisch unter 0551/ 99964-240 (Ansprechpartnerin: Frau Densow) oder buchen Sie mit dem Anmeldeformular Finanzierungsseminar zum Sonderpreis über die Website: www.finanzierung-ohne-bank.de/htm/de/html/SeminareFinanz_Seminar_Termine.php .

Dr. Werner Financial Service AG
Dr. Horst Siegfried Werner

Gerhard-Gerdes-Str. 5
D-37079 Göttingen

Tel.: 0551/99964-240
Fax: 0551/99964-248
E-Mail: info@finanzierung-ohne-bank.de
Homepage: www.finanzierung-ohne-bank.de

Ihr Partner in Deutschland für die bankenfreie Kapitalbeschaffung.

Skandale der Großbanken ein Systemrisiko?

von Dr. Lutz WERNER

Beinahe im Wochenrhythmus verhängen internationale Behörden neuerdings empfindliche Geldbußen gegen Großbanken. Das macht die Bankenregulierer zusehends nervös. Der Finanzstabilitätsrat, in dem die Finanzminister und Aufseher der 20 größten Industrienationen sitzen, denkt nun darüber nach, ob er Fehlverhalten am Markt, also kriminelle Manipulationen von Bankern, als neues Risiko einstufen soll.

Nach Ansicht des Finanzstabilitätsrats hat das Fehlverhalten in einigen Instituten ein solches Ausmaß erreicht, dass man möglicherweise von einem systemischen Risiko unter Großbanken sprechen muss. Diese Auffassung ist jedenfalls der Präsident der deutschen Finanzaufsicht BaFin. Dies ist vor drei Wochen im Plenum des Finanzstabilitätsrats als potenzielles Thema identifiziert worden und soll nun untersucht werden. Immerhin erreichen die Strafzahlungen, die betroffene Banken aufbringen mussten, signifikante Größenordnungen.

Das belegt eine Studie der Boston Consulting Group. Danach mussten die Banken weltweit von 2009 bis 2014 gut 170 Mrd. € für Bußgelder und Vergleichszahlungen aufbringen. Allein 2014 waren es knapp 67 Mrd. €, ein Rekord.

Auch 2015 startete nicht besser. Die Schweizer UBS, das US Institut Citigroup sowie drei weitere angelsächsische Banken sollen Medienberichten zu Folge wegen eines Devisen-Kartells demnächst zu Bußen in Höhe von zusammen 5 Mrd. $ verurteilt werden. Und die Deutsche Bank muss für die Manipulation von Zinssätzen beim Libor 2,5 Mrd. $ an Behörden in den USA und Großbritannien zahlen.

Welche Konsequenzen das Fehlverhalten der Deutsche Bank-Händler in Deutschland haben wird, ist noch offen. Die BaFin hat ihren Bericht zu den Libor-Manipulationen abgeschlossen. Der Bericht liegt jetzt bei der Deutschen Bank mit der Bitte um Stellungnahme.

Die Deutsche Bank steht derzeit wegen einer Reihe von Themen im Visier der Aufseher. Neben Libor prüft die Behörde auch, welche Rolle die Bank bei der Manipulation von Devisenkursen und Betrügereien im Handel mit CO²-Verschmutzungsrechten spielte. Mit der CO²-Untersuchung ist die BaFin zunächst fertig. Die Prüfung des Devisenskandals wird aber noch etwas dauern.

 

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Steigende Renditen, aber keine Trendwende

von Dr. Lutz WERNER

Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen sind in den vergangenen Wochen von 0,05 auf zuletzt 0,8% gestiegen. Ebenso sind die Renditen an den Anleihemärkten vieler anderer Länder nach oben gegangen. Experten beobachten derzeit eine Korrektur am Anleihemarkt. Strittig ist unter den Experten, ob damit schon eine Trendwende eingetreten ist oder eintritt. Meine Meinung vorweg: Ich sehe keine Trendwende.

Für den Renditeanstieg in den letzten Wochen gibt es mehrere Ursachen:

  • Ein hohen Angebot neuer Anleihen mit langen Laufzeiten  bei sehr niedrigen Renditen,  
  • bessere Konjunkturdaten in der Euro-Zone,
  • eine sehr einseitige Positionierung am Anleihemarkt, die zu übertrieben hohen Kursen geführt hat,
  • Stabilisierung bzw. Anstieg des Ölpreises sowie
  • geringer Anstieg der Inflationsrate im Sinne der Ziele der Europäischen Zentralbank.

Die Kursbewegungen für Anleihen werden eher durch die Verfassung des Marktes als durch wirtschaftliche Daten beschrieben. Die großen Kursbewegungen an einzelnen Handelstagen zeigen, dass es derzeit sehr bewegt am Kapitalmarkt zugeht. Der Handel ist sehr von der Technik getrieben. Die Umsätze haben durchaus zugenommen, weil langfristig orientierte Anleger Bestände verkauft haben.

Umstritten unter den Experten ist es auch, wie es nun weitergeht.

Für eine fundamentale Neubewertung des Marktes sehe ich derzeit keinen Anlass. Als Gründe sind zu nennen:

  • weiterhin sehr niedrige Inflationsraten,
  • ein nicht mehr als moderates Wirtschaftswachstum sowie
  • ein enorme Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank.

Die Europäische Zentralbank hat erst einen kleinen Teil der von ihr angekündigten Käufe vorgenommen und es gibt keinen Anlass zur Annahme, dass die Europäische Zentralbank in absehbarer Zeit ihr Kaufprogramm verändern wird.

Spätestens im Sommer dürfte die Stimmung am Markt drehen. Für den Juli sind sehr viel mehr Tilgungen als Neuemissionen ankündigt. Zusammen mit den Käufen der Europäischen Zentralbank dürfte dies den Markt stützen.  Spätestens dann dürfte es zu einer Stabilisierung der Renditen kommen, auf einem niedrigeren Niveau als heute, aber auch nicht auf dem alter Tiefstände. Eine negative Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen ist eher unwahrscheinlich.

Besitzer langlaufender Anleihen haben in den vergangenen Wochen schmerzliche Kursverluste erlitten, die Besitzer von Anleihen mit kurzen Laufzeiten sind Verluste in diesem Ausmaß erspart geblieben. Die Investoren und Anleger werden aber auch in Zukunft Anleihen mit langen Laufzeiten kaufen, weil es für kürzere Laufzeiten kaum noch eine Rendite gibt.

Grundsätzlich anders beurteilt die aktuelle Situation an den Finanzmärkten der angesehene technische Analyst Wieland Staud. Nach seiner Auffassung ist der Zinsanstieg in den letzten Wochen der Anfang der Rückkehr zur Normalität. Dieser Zinsanstieg markiert nach seiner Auffassung den Endpunkt eines Jahrzehnte währenden Zinsrückgangs, der nun vielleicht von einem eben so lange wehrenden Zinsanstieg abgelöst wird oder auch schon abgelöst wurde. Aus dieser Sicht der technischen Analyse ist seit Ende April eine untere, nachhaltige und langfristige Trendwende eingetreten. Besonders erwähnenswert ist der Ausverkauf vor und der extrem dynamische Neuanfang nach diesem Tiefpunkt. Es ist danach sehr typisch, dass genau dann, wenn die letzten das sinkende Schiff in einer finalen Panikattacke verlassen, der Boden dafür bereitet ist, das es nicht untergehen wird. Wie weit dieser Zinsanstieg letztlich wirklich gehen wird, ist derzeit kaum auch nach der technischen Analyse sinnvoll abzuleiten.

Deflation dürfte nach dieser technischen Auffassung auf lange Sicht kein Thema mehr sein. Immerhin haben alle Verantwortlichen diese Gefahr scheinbar dauerhaft bannen können. Allerdings bedeuten notwendigerweise steigende Zinsen auch fallende Anleihekurse. Wer Anleihen hält, der bekommt zwar im Zweifel einen hohen Coupon, muss von jetzt an aber zusehen, wie der Wert seiner Anleihen schmilzt. Je größer das Depot, desto größer die Probleme. Wir werden uns deshalb daran gewöhnen müssen, dass diese steigenden Zinsen auch deshalb als Bedrohung empfunden werden dürfte weil die Kurse der Anleihen fallen. Aber auch dies wäre nur die Rückkehr zur Normalität.

 

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Kirchensteuerabzugsmerkmal (KISTAM) und Kapitalertragsteuer

von Dr. jur. Horst WERNER

Nach den neuen Regelungen in § 51a Absätze 2c - e und Absatz 6 EStG müssen Kapitalertragsteuer-Abzugsverpflichtete beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) das Kirchensteuerabzugsmerkmal (KISTAM) für alle Kunden, Gesellschafter oder Mitglieder abfragen. Das Kirchensteuerabzugsmerkmal ist ein sechsstelliger Schlüssel, in dem die Religionszugehörigkeit, der zugehörige Steuersatz und das Gebiet der Religionsgemeinschaft abgebildet werden.

Das Verfahren gilt für alle Kapitalerträge, die dem Kirchensteuerpflichtigen nach dem 31. Dezember 2014 zu fließen. Im Vorfeld wird vom 1. September 2014 bis 31. Oktober 2014 das Kirchensteuerabzugsmerkmal erstmalig zum Abruf im automatisierten Verfahren bereitgestellt. Die Abfrage setzt unter anderem die Angabe der Steueridentifikationsnummer des Steuerpflichtigen voraus. Sofern dem Kirchensteuerabzugsverpflichteten die Steueridentifikationsnummer nicht vorliegt, kann diese ebenfalls in einem automatisierten Anfrageverfahren beim Bundeszentralamt für Steuern erfragt werden. Kombinierte Anfragen nach Steueridentifikationsnummer und Kirchensteuerabzugsmerkmal sind ebenfalls möglich. Das bedeutet aber, dass zur Vereinfachung auf dem Zeichnungsschein bereits die Steueridentifikationsnummer des Anlegers bzw. Investors abzufragen und einzutragen ist.

Den Kirchensteuerabzugsverpflichteten werden verschiedene Übermittlungswege für den Datenaustausch mit dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) angeboten. Für kleinere Anfragevolumina empfiehlt das BZSt die Nutzung des Online-Portals (BOP). Die Anfragedaten können per Webformular oder als CSV-Datei (bis zu 1.000 Datensätze) übergeben werden.

Für die Nutzung der Formulare im BZSt-Online Portal können Unternehmen ein bereits vorhandenes ELSTER-Zertifikat verwenden (ausführlicher auf http://www.bzst.de/DE/Steuern_National/Kirchensteuer/Info_Abzugverpflichtete/Informationen_fuer_Abzugsverpflichtete_node.html).

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Unsere Dienstleistungen beim Kauf einer Vorratsgesellschaft:

  • AG, GmbH und KG neu eingetragen oder mit auch teil älteren Gründungsjahren
  • Beratung bei der für Sie geeigneten rechtform (GmbH, AG oder KG)
  • Anpassung der Satzung an Ihre Bedürfnisse bzw. an den Kapitalmarkt
  • Vorbereitung des Notartermins und der Übernahmeverträge.

Die Herrscher der Welt

Bernhard Kegel

Wie Mikroben unser Leben bestimmen

382 Seiten, Hardcover
H21,0 x B13,5 cm

EUR 22,99 [D]
Erstverkaufstag: 12.03.2015
ISBN 978-3-8321-9773-5


Inhalt

»Selten verbindet sich fundierte Sachkenntnis so erfreulich mit erzählerischen Qualitäten.« F.A.Z.

Ob auf unserer Zunge oder in unserem Darm, ob unter dem Meeresboden oder in der Troposphäre: Bakterien, Viren und andere Mikroben sind die eigentlichen Herrscher der Welt.
Ohne Mikroben gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Doch erst in den letzten Jahren erkennen die Wissenschaftler wie schwindelerregend hoch ihre Zahl und Bedeutung tatsächlich ist, wie eng und vielfältig die Verbindungen von Tieren und Pflanzen mit den mikrobiellen Winzlingen wirklich sind. Diese neuen revolutionären Erkenntnisse, von denen Bernhard Kegel kenntnisreich und höchst anschaulich erzählt, werden die Art, wie wir uns selbst und das Phänomen Leben sehen, vollständig verändern. Mit modernsten Methoden sind Wissenschaftler dabei, den Vorhang vor einem Schauspiel zu lüften, das weniger von Krankheit, als von Gesundheit, Kooperation und Arbeitsteilung handelt.
Die großen Fragen müssen neu gestellt werden: Welchen Einfluss haben diese Winzlinge auf die Evolution genommen? Welchen üben sie noch heute aus - und wie kann man dieses Wissen in der Medizin nutzen? Welche Wirkung haben sie auf das Klima und die Ökosysteme? Eines ist schon jetzt klar: Kein Lebewesen ist mit sich allein. Biologische Individuen existieren nicht und haben nie existiert. Was hinter dem von der modernen Forschung gelüfteten Vorhang sichtbar wird, ist nichts Geringeres als ein atemberaubend neues Bild von der Welt, in der wir leben.

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Hi-Tech Media AG
Abt. Anleger-Beteiligungen.de
Vorstand: Dr. jur. Lutz Werner

Gerhard-Gerdes-Straße 5
37079 Göttingen


Email: info@hi-tech-media.de
Telefon: 0551 / 999 64 - 0
Fax: 0551 / 999 64 - 20

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