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Handelsblatt:

Kritik der BIZ an kurzsichtiger Geldpolitik

Verehrte Anleger und Investoren!

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt vor einer Gewöhnung an eine Welt mit dauerhaft sehr niedrigen Zinssätzen. Nach Ansicht der BIZ, der in Basel ansässigen „Bank der Zentralbanken“, ist eine grundlegende Neuausrichtung der Wirtschafts- und Geldpolitik notwendig.

Die Wirtschafts- und Geldpolitik der Zentralbanken muss weg von einer kurzfristigen Ausrichtung auf die Steuerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zu einer mittel- und längerfristigen Ausrichtung, die Wert auf effizientere Wirtschaftsstrukturen legt und von einem schuldenfinanzierten Wachstumsmodell wegführt. Das war nach Ansicht der BIZ politischer und gesellschaftlicher Scheinersatz für produktivitätssteigernde Reformen.

An den Finanzmärkten sieht die BIZ einen Wandel, der zur Verlagerung mancher Risiken von den Banken zu Vermögensverwaltern wie Fondgesellschaften und Versicherungen führt. Trotz beachtlicher Anstrengungen zur Stärkung der Eigenkapital- und Liquiditätsausstattungen haben die Banken in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften immer noch mit der Skepsis der Märkte zu kämpfen. In Folge dessen haben sie einen Teil ihres traditionellen Finanzierungsvorteils in Bezug auf potentiellen Kunden eingebüßt. Hinzu kommen Probleme, die sich aus dem allmählichen Wegbrechen ihrer Zinserträge und der Zunahme ihrer Zinsänderungsrisiken ergeben und die ihre künftige Widerstandsfähigkeit schwächen könnte.

In ihrem aktuellen Jahresbericht geht die BIZ der Frage nach, warum die Zinsen so niedrig sind, obgleich die Weltwirtschaft kaum schwächer wächst als im Durchschnitt. Die Gründe für diese Entwicklung sind ausgesprochen schwer nachvollziehbar. Ein wichtiger Grund sei nach Ansicht der Basler Ökonomen in dem Unvermögen zu sehen, in einer globalisierten Wirtschaft die Vorgänge an den Finanzmärkten mit der Entwicklung der Produktion von Gütern und Dienstleistungen sowie der Inflation in Einklang zu bekommen. So seien enorm schädliche finanzielle Ungleichgewichte entstanden.

Die Analyse der BIZ aus Basel sieht folgendermaßen aus: Aufschwünge an den Finanzmärkten, die dort zu hohen Preisen führen, können unrentable Investitionen befördern und damit die Produktivität in der Wirtschaft beschädigen. Das Internationale Währungs- und Finanzsystem hat diese Ungleichgewichte verstärkt, in dem eine sehr lockere Geldpolitik auch in Ländern betrieben wurde, die diese nicht brauchten. Der Geldpolitik ist damit viel zu lange zu viel aufgebürdet worden. Die Geldpolitik muss nach Ansicht der BIZ Teil der Antwort sein, sie kann aber nicht die ganze Antwort geben.

Ihr Dr. Lutz Werner

- Vorstand Hi-Tech Media AG -

Unternehmen Branche Rendite
SP IMMOBILIEN GMBH Immobilien 6%
Exclusiv Massivhaus UG Immobilien 6,5%
Bohrerhof GmbH landwirtschaftliche Produkte 5%
Biermanufaktur Tangermünde KG Aufbau einer Gasthausbrauerei mit 140 Plätzen in Lounge, Bar und Bankettraum sowie die Schaffung einer regionalen Biermarke. 6,5%
Gästehaus Nordwest UG Immobilien 7,5%
Willmstec AG Feuerschutz 6,5%
POICON GmbH & Co. KG GPS-Navigation 6,5%
Green Heritage Wasserkraft GmbH Kleinwasserkraftanlagen 6,5%
LUPUS AG Plantagen aus Kiribäumen 6,5%
Cautillo, Rech und Pennimpede GbR exklusiven Villen, Reihenhäuser und 40 Wohnungen 6,5%
Berger Medical Excellence GbR medizinische Behandlung 6,5%
Nürminger Immo & Konzept GmbH Komplettmodernisierungen und Neubau-Immobilien 6,5%
Prime Value Capital GmbH Immobilien 6%
Varna Estates GmbH ist Inhaber der Master-Franchise-Rechte des ERA Franchise-Systems für Rumänien Wohnimmobilien 6,5%
Dr. Bernhard Dierse Augenarzt 6,5%
MIKRAL AG Produktion und Verarbeitung von Mikroalgen 6%
Schirm & Collegen Deutsches Unternehmer-Kontor GmbH Kauf und Restrukturierung von mittelständischen Unternehmen 6,5%
Innotech Performance Exhaust Europe GmbH Herstellung, die Produktion und der Vertrieb sowie der Großhandel mit Klappen-Abgas-Systemen 6,5%
Imperion Sicherheitsdienst GmbH & Co. KG Sicherheitsdienst 6%
Leitermann GmbH & Co Fachmarkt KG Bau-, Fach- und Gartenmärkte 5%
RESTAURA REAL ESTATE GmbH Immobilien 6,5%
Treasure Management Immobilien KG Restaurierung und Erhaltung von Immobilien 5,5%
360-G GmbH 360° Projektionstechnologien 6,5%
Die Subito Assistenz Kommanditgesellschaft Immobilienwirtschaft 5,75%
von Massenbach Objektentwicklungsgesellschaft mbH Immobilien 6,5%
CAMELINA POWER AG Biokerosin 6,5%
Getränkelieferservice Thomas Sticher Getränke Lieferservice 6%
ReKW Energieservice GmbH Erneuerbare Energien und Energieversorgung 6,5%
Schilling GmbH & Co. KG PTFE & PFA Kunststoffauskleidungen von Rohrleitungsteilen 6,5%
Angerland-Akustik Bau GmbH & Co KG Akustik- und Trockenbauarbeiten 6,5%
Carrots u. Coffee KG Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung des Immunsystems 6%
Gründach Immobilienbeteiligung GmbH Immobilien im Saar-Lor-LUX Raum 4,25%
ARKLAS Pfandkredit GmbH modernes Pfandleihhaus 6,5%
Reha-Klinik "Sonnenhof" Bad Iburg GmbH & Co. KG QMP-REHA-zertifizierte Rehabilitations­klinik 6,5%
Koburger Str. 13 Bestandsgesellschaft mbH Immobilien in Leipzig 6,5%
Ehbrecht Beteiligungsgesellschaft mbH Beteiligungen an verschiedenen Unternehmen und Immobilien 6,5%
JAKALE Film GmbH & Co KG eigenständige und internationale Spielfilmproduktion 7%
Armbröster Projekt- und Vertriebsmanagement Projektmanagement zur Durchführung von Tiefenbohrungen in Untertagelagerstätten 6,5%
Salanje GmbH - SeniorenLebenshilfe Lebenshelfer im Alltag - Hilfe im Haushalt, gemeinsames Einkaufen oder auch die Begleitung zum Arzt 7%
Leinhoß & Co Steuerberatungsgesellschaft mbH steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von mittelständischen Unternehmen und Privatpersonen 6%
PGG Planungsgesellschaft Gladbeck mbH Seniorenwohnen 6,5%
Purosense Konzept und Marketing GmbH Herstellung und Vermarktung des eigenen orthopädischen Schlafsystems 6,5%
AndräHaus Fertighausbau-Hersteller 6,5%
Phoenix Invest GmbH Immobilien aus Verwertungen mit einer Neuausrichtung bzw. Restrukturierung 6,75%
Schirm & Collegen Deutsches Unternehmer-Kontor GmbH Unternehmensberatung und Unternehmensbeteiligung 6,5%
Vertec uG Grundstücksverwertung, die fachgerechte Sanierung, die spezielle Trockenlegung von Objekten 6,5%
P.B.G. Immobilien-Wohnbau-Invest-Gesellschaft KG Einfamilien-, Mehrfamilien-, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen 6,5%
TACIAK AG elektrotechnische Spezialfabrikation 6%
SB Sachwert Beteiligungs KG Immobilienprojekte auf Mallorca. 4,8%
TELEFUNKEN Solar Sales GmbH Solarenergie 6,5%
SleepySleepy INVESTMENT Holding GmbH Hotels für Business-, Firmen- und Messegäste 6,5%
Campingplatz Buck & Sohn KG Campingplatz "Grosser Weserbogen" 6%
Bohrerhof GmbH landwirtschaftliche Produkte 5%
K-FORM Beauty Medical Equipment e.K. Kosmetik- und Medizintechnik 9%
Halbach Real Estate GmbH Seniorenwohnen 6,5%
EUSAG AG Umwelttechnologien und Windkraftanlagen 6,5%
Easy Handel und Verwaltung AG nachhaltige Bewirtschaftung von Waldflächen 5,5% p.a.
ATSFC GmbH erneuerbaren Energien, Rohstoffgewinnung, technische Anlagen , Transportlogistik 6,5% p.a.
Erfolgsevents GmbH Veranstaltungsmanagement 7,5 % p.a.
Santec H.D. Sprinkmann GmbH & Co. KG Fertigung von Arbeitsplatten für Küchen-, Labor- und Inneneinrichter 5,5% p.a.
IVG Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH Ostsee Erwerb und Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien 6,5 % p.a.
HQ LIFE AG Förderung von jungen, innovativen Unternehmen 7,5 % p.a.
SNK Holding GmbH Investition in ein bestehendes, vermietetes Bürogebäude 5 % p.a.
EIGHT SEAS GmbH landbasierte Vollkreislauf Fischzuchtanlagen 7,25 % p.a.
rottamQ GmbH Schredderanlage 6,5 % p.a.
DRS Postservice lizenzierte Postdienstleistungen 5,5 % p.a.
A.I.H Holding GmbH Kraftwärmekopplungs-Anlagen 7,6 % p.a.
ibs Immobilien und Bauträger Service GmbH Bauträgergeschäft 7,5 % p.a.
FAKT.AG Immobilien, Energie, Kapitalmarkt 6,5 % p.a.
MTG Suisse AG medizintechnische Komplettsysteme 7% p.a.
ALLB Dienstleistungen GmbH Eigentumswohnungen für die brasilianische Mittelklasse 9,5 % p.a.
all in one Versicherungs-, Finanz- und Immobilienmakler GmbH Versicherungsbetreuung 7 % p.a.
Lenzen-Milltech GmbH & Co. KG Rohstoff-Rückgewinnung 6,5 % p.a.
Carbon BW Klimaschutz AG DeponiegasProjekte 8 % p.a.
Energie Handel Ost Jahn GmbH Energieerzeugung 6,5 % p.a.
SynInvest GmbH Windparks 8,5 % p.a.
Ternäben Vertrieb GmbH Nahrungsmittel/Fisch 7 % p.a.
MPV Medical GmbH Medizintechnik, Inhalationsgeräte 6 % p.a.
IBT Deutschland GmbH 8 % p.a.
DP Deutsche Pflege AG Therapie- und Versorgungszentren 8,5 % p.a.
MIW Mitinwind Holding GMBH Windparks 9 % p.a.
Europrotec GmbH Ladungssicherung, Schwerlastfahrwerke, Seilzüge 9,5 % p.a.
BK Immobilien Invest GmbH Immobilien 8 % p.a.
Residenz Landlust 65+ GmbH betreutes Wohnen in Form von Wohngemeinschaften 8 % p.a.
Karlshof Verwaltungs GmbH Verwaltung von Energiegenossenschaften 7 % p.a.
Ventfair GmbH Green Air Cooling System 7,75 % p.a.
WinnyPenny GmbH Online-Penny-Auktionshaus 8,25 %
DEPO GmbH & Co. KG Maschinenhersteller 7 % p.a.
IHV–GmbH Mehrwert-Ladenkette 9 % p.a.
Innovative-Systeme.net GmbH Software-Roboter zur Vermögensverwaltung 8,5 % p.a.
FEB Freie Energieberatung GmbH & Co. KG Energieberatung 8 % p.a.
SynInvest GmbH wohnwirtschaftliche und gewerbliche Immobilien 7,65 % p.a.
HerBach 1 GmbH & Co. KG Vertrieb innovativer Immobilienkonzepte 7,5 % p.a.
TROJASYS GmbH Handel mit Rohstoffen und Edelmetallen 8,5 % p.a.
Netzverdienst.com AG Internet-Marketing 9,5 % p.a.
Energiekontor Finanzierungsdienste GmbH & Co. KG Finanzierung von Windparks 6,5 % p.a.
H&K Anlagentechnik GmbH Anlagentechnik 7-8 % p.a.
Weingut Kloster Heilsbruck Weingut 7,5 % p.a.

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Lübeck
Faktoren für steigende Wohn- und Immobilienpreise

von Dr. Lutz WERNER

Wie teuer das Wohnen in Deutschlands Großstädten geworden ist, zeigt eine Studie der DZ Bank. Demnach sind die Preise für Eigentumswohnungen in den sieben größten Städten in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt um über 40% gestiegen. Grund war im Wesentlichen das Zinstief und das Fehlen von Anlagealternativen. Zugleich ging es für die Mieten in den fünf größten Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart durchschnittlich um 25% nach oben. Diese Entwicklung ist auch in den Universitätsstädten zu beobachten.

Faktoren für steigende Wohnimmobilienpreise:

Gründe für steigende Wohnimmobilienpreise sind im Wesentlichen das Zinstief und das Fehlen von Anlagealternativen. Treibende Kraft für steigende Immobilienpreise ist auch das vieler Orts knappe Wohnungsangebot. In den gefragten Städten hat der Neubau lange Zeit nicht mit der wachsenden Bevölkerung Schritt gehalten.

Für Wohnungen in beliebten Stadtlagen sind demgemäß auch die Mieten entsprechend gestiegen. Es müssen deswegen nicht selten 20 Euro oder mehr je m² für Miete und Nebenkosten gezahlt werden. Die Zahl der betroffenen Mieter ist zudem in Großstädten besonders groß, weil die Mehrheit der Haushalte hier zur Miete wohnen. In Stuttgart sind es rund 65%, in Berlin sogar 80%. Seit Anfang 2010 am stärksten gestiegen sind laut Studie die durchschnittlichen Mieten in Berlin (+32%), gefolgt von Frankfurt (26%) sowie Düsseldorf und München (je 23%).

Diese Steigerungen der Immobilienpreise und der Mieten klingt dramatisch ist es aber bei näherem Hinsehen nicht. Nur in den vergangenen fünf Jahren sind die Mieten deutlicher gestiegen als die Verbraucherpreise insgesamt. Über 20 Jahre hinweg hinken sie aber hinterher. Der Vorwurf, dass das Wohnen unbezahlbar geworden sei, ist nur auf den jüngsten Preisschub zurückzuführen. Während das gesamte Ausmaß deutlich überschätzt wird. Überproportionale Mietanstiege wie in Berlin liegen zudem oft an dem, auch im internationalen Vergleich, sehr niedrigen Ausgangsniveau.

Die höheren Wohnkosten haben weitere Gründe:

Wachsende Stadtbevölkerung ist zentraler Treiber für den Mietpreisanstieg. Aber auch die sog. zweite Miete, die Nebenkosten, sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. So haben sich die Ausgaben für Heizung und Strom seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Auch gestiegene Ansprüche treiben die Wohnkosten in die Höhe wie die zunehmende Wohnungsgröße. Besonders teuer geworden sind begehrte Innenstadtlagen der wachsenden Metropolen.

Auch der Staat der Wohnen durch die Mietpreisbremse erschwinglich machen will, hat das Wohnen verteuert. Mehrfach ist in den vergangenen Jahren an der Steuerschraube gedreht worden. So beträgt die Grunderwerbssteuer nun 5 – 6,5%. Schlechtere Abschreibungsmöglichkeiten wirken sich zudem negativ aus. Hinzu kommen verschärfte Bauvorschriften zum Beispiel energetischer Art.

Die Situation an den Wohnungsmärkten der deutschen Großstädte ist aber keine Fehlentwicklung, die besonderer Korrektur bedürfe. Dies ist ein normaler Trend, der in wachsenden Städten wegen ihrer Attraktivität auf der ganzen Welt anzutreffen ist. Zudem sind steigende Mieten ein marktwirtschaftliches Phänomen, machen Sie doch den Wohnungsbau für den Anleger und Investor attraktiv und dämpfen dadurch letztlich wieder den Preisanstieg. 

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Kostensenkung durch Schließung von Bank-Filialen

von Dr. Lutz WERNER

Die Bundesbank erwartet, dass die deutschen Banken in den kommenden zehn Jahren jede dritte Filiale schließe. Das Vorstandmitglied der Bundesbank für Bankenaufsicht, Dombret, wies auf bestehende Überkapazitäten am deutschen Bankenmarkt hin. Der deutsche Bankenmarkt sei weiterhin dicht besetzt und biete fraglos Raum für weitere Konsolidierung, auch wenn die Zahl der Bankfilialen schon seit einigen Jahren rückläufig ist.

Die deutschen Banken und Sparkassen (Kreditinstitute) müssen ihre im europäischen Vergleich unterdurchschnittliche Profitabilität deutlich steigern. Dazu zählt neben neuen, von den Zinsen unabhängigen Ertragsquellen auch die Kostenseite. Vor wenigen Wochen hatte der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Blessing, seine Erwartung geäußert, dass von den derzeit noch rund 35.000 Filialen in Deutschland bis zu einem Drittel geschlossen werden. Die zweitgrößte Bank Deutschlands will aber an ihren 1.100 Filialen festhalten, während die Deutsche Bank 200 ihrer 750 Standorte schließen wird. Die Hypo-Vereinsbank beabsichtigt ihr Netzwerk von 575 auf 341 Filialen zu verringern.

In einer Studie hatte auch die Beratungsgesellschaft A.T. Kearney aktuell festgestellt, dass die deutschen Banken mit Privatkunden im Jahr einen Ertrag von durchschnittlich 555 Euro erwirtschaften. Der europäische Vergleichswert liegt mit 644 Euro deutlich höher.

Ein wesentlicher Grund für die geringe Bedeutung der Filialen ist die zunehmende Digitalisierung des Bankgeschäfts. Viele Geschäfte erledigen die Kunden inzwischen von zu Hause per Internet oder Unterwegs mit dem Smartphone (Online-Banking).

Insbesondere bei der Digitalisierung wird der Wettbewerb in Zukunft sich verstärken. Hier haben die deutschen Banken einen hohen Nachholbedarf. Dazu hat kürzlich ein Banker ausgeführt: Seiner Ansicht nach hat der Finanzplatz London gegenüber deutschen Banken in der Digitalisierung einen Vorsprung von zwei Jahren. Insbesondere auch auf diesem Gebiet geraten die deutschen Banken zunehmend durch junge Internetunternehmen unter Druck.

 

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Rückabwicklungsverfügung der BaFin

von Dr. jur. Horst WERNER

Mandanten der Dr. Werner Financial Service AG haben noch nie eine Rückabwicklungsverfügung der BaFin einkassiert. Wer sich keinen fachmännischen Rat eines Kapitalmarktjuristen einholt, der riskiert von der BaFin "bestraft" zu werden. Das passiert pro Jahr in ca. 2.000 BaFin-Verfahren.

Die Ausgabe kapitalmarktorientierter Finanzinstrumente und die Kapitalaufnahme durch Nachrangdarlehen, stille Beteiligungen, Genussrechte oder Anleihen (siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ) oder die Vermittlung derselben am Kapitalmarkt erfordern besondere Sachkunde. Wer mit Wertpapieren gewerblich handeln oder Finanzinstrumente vermitteln oder für andere verwalten möchte, benötigt deshalb dazu eine besondere gewerbliche Erlaubnis von der zuständigen Kapitalmarktaufsicht. Die Erlaubnis- und Zulassungsregeln sind in den kapitalmarktrechtlichen Gesetzesvorschriften (Vermögensanlagengesetz, Wertpapierprospektgesetz, Kleinanlegerschutzgesetz, Kreditwesengesetz etc.) festgeschrieben. Sowohl Emissions-Unternehmen, als auch Finanzdienstleistungs-Vermittler müssen u.a. die Regeln des Einlagengeschäfts (§ 1 KWG) und des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) einhalten. Sollen Wertpapiere wie Aktien, Genussscheine, Schuldverschreibungen (Anleihen / Rentenpapier / Zinspapiere), Wandel- und Optionspapiere oder auch Investmentanteilscheine öffentlich angeboten werden, stellen sowohl die Ausgabe als auch die Vermittlung derartiger Anteile eine grundsätzlich von der Kapitalmarktaufsicht BaFin erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung dar. Bei Nichtbeachtung und Fehlerhaftigkeit können sich Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren Gefängnis gem. § 54 KWG ergeben. Bei leichteren Fällen kommt es zu Geldbußen (in der Regel ab Euro 50.000,-) und entsprechenden Verbotsverfügungen.

So gibt die BaFin auch jetzt wieder in einer aktuellen Entscheidung erneut einem Unternehmen die Abwicklung des Einlagengeschäfts auf und untersagt die weitere Annahme unbedingt rückzahlbarer Publikumsgelder - Bonn/Frankfurt a. M., 3. Juli 2015.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat dem Unternehmen Hager Finanz Service Finanz- und Versicherungsmakler e. K., Inhaber Franz Hager, 91320 Ebermannstadt, mit Bescheid vom 20. März 2015 aufgegeben, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft durch Rückzahlung aller mit unbedingtem Rückzahlungsversprechen angenommenen Publikumsgelder unverzüglich abzuwickeln (gesetzliche Frist: maximal drei Wochen für die Rückzahlung der Publikumsgelder an die Anleger). Darüber hinaus hat sie dem Unternehmen untersagt, weitere Publikumsgelder mit unbedingtem Rückzahlungsversprechen anzunehmen.

Das Unternehmen bot dem Publikum die Eröffnung eines „HFS-Kundenkonto“ ab einer Anlagesumme von 5.000,- Euro an. Es versprach eine Verzinsung des Anlagekapitals zwischen 4,5 % und 6,5 % p. a. Die Rückzahlung des Anlagekapitals sollte „zu 100 % zzgl. der Zinsen“ zum vereinbarten Zeitpunkt erfolgen.

Mit der Annahme von Geldern auf der Grundlage des „HFS-Kundenkontos“ betreibt das Unternehmen Hager Finanz Service Finanz- und Versicherungsmakler e. K., Inhaber Franz Hager, das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin.

Der Bescheid ist bestandskräftig.

 

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Umland, Carsten

 

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Umland, Carsten

Carsten Umland studierte BWL und handelt seit über zehn Jahren an der Börse. Sein Handelsstil beruht auf der Markttechnik sowie seiner langjährigen Erfahrung. Als Trader handelt er Aktien und Futures. Seine umfangreichen Kenntnisse gibt er auch in maßgeschneiderten Einzel- Coachings weiter. Sein pragmatisches Vorgehen an der Börse hat ihn zu einem geschätzten Referenten und Autor werden lassen.

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Hi-Tech Media AG
Abt. Anleger-Beteiligungen.de
Vorstand: Dr. jur. Lutz Werner

Gerhard-Gerdes-Straße 5
37079 Göttingen


Email: info@hi-tech-media.de
Telefon: 0551 / 999 64 - 0
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