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Deutsche Investoren und Anleger nach China

Verehrte Anleger und Investoren!

In dieser Woche regiert natürlich König Fußball die Massen. In Wirtschaft und Politik dominierten die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen durch den China-Besuch der Kanzlerin, begleitet von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation, das Geschehen; das wurde nur beeinträchtigt durch die leidige CSU-Maut-Diskussion.

Der Kanzlerin-Besuch im Westen Chinas und in Beijing unterstrich wieder, wie gut und intensiv, von der Politik gepflegt, die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen sind. Mit Dynamik, enormen Wachstumsraten und großen Chancen im riesigen chinesischen Markt tummeln sich von den deutschen Unternehmen alles was Rang und Namen hat und begleitet die Kanzlerin.

Mit Empfehlungen an die Politik sparte aber nicht der hochrangig besetzte Gemischte Beratende Ausschuss und fand damit sehr schnell ein kritisches Echo in deutschen Medien:

  • Die Politik müsse den unfairen Berichten in den Medien über China begegnen.
  • Weitere Schritte zur Öffnung des Marktes und Reformen in China seien notwendig.
  • Beide Regierungen müssen die Erteilung von Geschäfts-, Touristen- und Studentenvisen erleichtern.
  • Der Marktzugang, etwa zu öffentlichen Ausschreibungen, bisher versperrten Branchen wie dem Gesundheitswesen, müsse verbessert werden.
  • Der deutsche Markt sei offen für chinesische Investitionen, die verstärkt getätigt werden müssen, um ein Gleichgewicht neben dem Handel auch bei den Investitionen zu erzielen.

Diese Empfehlungen, so hilfreich sie sind, dürfen aber die guten Handelsbeziehungen nicht verschleiern und dass die EU der wichtigste Wirtschafts- und Technologiepartner Chinas ist. Deutschland ist dabei mit 140 Mrd. € oder 30% am Warenaustausch beteiligt, soviel wie Großbritannien, Frankreich und Italien zusammen. Demgemäß wurden auch wieder traditionell eine Reihe von Wirtschaftsverträgen unterzeichnet. Hervorzuheben dabei sind VW, Airbus, Lufthansa sowie China als Gastland der CeBIT 2015.

Besonders erfreut zeigte man sich in Frankfurt über Nachrichten aus Beijing: Deutsche Investoren und private Anleger können künftig direkt am chinesischen Kapitalmarkt und in Chinas Währung Yuan investieren. Das frisch geschlossene Abkommen ermöglicht nun ein Kontingent von 80 Mrd. Yuan (10 Mrd. €) in chinesischen Aktien, bestimmte Anleihen sowie Futures anzulegen (mit Hoffnung auf Aufstockung des Kontingents).

Die Übereinkunft stärkt Frankfurts Position als neue Drehscheibe für den Yuan-Handel und macht den Finanzplatz zum europäischen Zentrum für China-Geschäfte.  Erste Schritte wurden im Frühjahr vereinbart, wie eine Yuan-Abwicklungsbank über die bereits mehrere Anleihen an den Markt kamen.

Damit wird es für deutsche Investoren und Anleger praktischer und einfacher, in China anzulegen. Das vermindert insbesondere auch für mittelständische deutsche Unternehmen die Kosten im China-Geschäft um viele Milliarden Euro.

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Ihr Dr. Lutz Werner

- Vorstand Hi-Tech Media AG -

Unternehmen Branche Rendite
Santec H.D. Sprinkmann GmbH & Co. KG Fertigung von Arbeitsplatten für Küchen-, Labor- und Inneneinrichter 5,5% p.a.
IVG Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH Ostsee Erwerb und Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien 6,5 % p.a.
HQ LIFE AG Förderung von jungen, innovativen Unternehmen 7,5 % p.a.
SNK Holding GmbH Investition in ein bestehendes, vermietetes Bürogebäude 5 % p.a.
EIGHT SEAS GmbH landbasierte Vollkreislauf Fischzuchtanlagen 7,25 % p.a.
rottamQ GmbH Schredderanlage 6,5 % p.a.
DRS Postservice lizenzierte Postdienstleistungen 5,5 % p.a.
A.I.H Holding GmbH Kraftwärmekopplungs-Anlagen 7,6 % p.a.
Klaudia Preci Analysen von Verkaufs- und Beratungsleistungen Analysieren von Verkaufs- und Beratungsleistungen 6,5 % p.a.
ibs Immobilien und Bauträger Service GmbH Bauträgergeschäft 7,5 % p.a.
FAKT.AG Immobilien, Energie, Kapitalmarkt 6,5 % p.a.
MTG Suisse AG medizintechnische Komplettsysteme 7% p.a.
ALLB Dienstleistungen GmbH Eigentumswohnungen für die brasilianische Mittelklasse 9,5 % p.a.
all in one Versicherungs-, Finanz- und Immobilienmakler GmbH Versicherungsbetreuung 7 % p.a.
Kühne Ingenieurgesellschaft Bau und Sanierung von Immobilien 6 % p.a.
Lenzen-Milltech GmbH & Co. KG Rohstoff-Rückgewinnung 6,5 % p.a.
Invest-in-Forest GmbH Holzplantagen 8 % p.a.
Carbon BW Klimaschutz AG DeponiegasProjekte 8 % p.a.
Energie Handel Ost Jahn GmbH Energieerzeugung 6,5 % p.a.
SynInvest GmbH Windparks 8,5 % p.a.
Ternäben Vertrieb GmbH Nahrungsmittel/Fisch 7 % p.a.
MPV Medical GmbH Medizintechnik, Inhalationsgeräte 6 % p.a.
IBT Deutschland GmbH 8 % p.a.
DP Deutsche Pflege AG Therapie- und Versorgungszentren 8,5 % p.a.
MenzZ -Holding AG i.Gr. Regalbausysteme 8 % p.a.
MIW Mitinwind Holding GMBH Windparks 9 % p.a.
Europrotec GmbH Ladungssicherung, Schwerlastfahrwerke, Seilzüge 9,5 % p.a.
Anka GmbH   Schloss Tannenfeld 7,5 % p.a.
BK Immobilien Invest GmbH Immobilien 8 % p.a.
Residenz Landlust 65+ GmbH betreutes Wohnen in Form von Wohngemeinschaften 8 % p.a.
Karlshof Verwaltungs GmbH Verwaltung von Energiegenossenschaften 7 % p.a.
Ventfair GmbH Green Air Cooling System 7,75 % p.a.
Holiday Touristik KG Touristikprojekt in Venezuela 8,5 % p.a.
WinnyPenny GmbH Online-Penny-Auktionshaus 8,25 %
DEPO GmbH & Co. KG Maschinenhersteller 7 % p.a.
IHV–GmbH Mehrwert-Ladenkette 9 % p.a.
Innovative-Systeme.net GmbH Software-Roboter zur Vermögensverwaltung 8,5 % p.a.
Allgäuer HoGaBe GmbH Hotellerie 7,5 % p.a.
FEB Freie Energieberatung GmbH & Co. KG Energieberatung 8 % p.a.
SynInvest GmbH wohnwirtschaftliche und gewerbliche Immobilien 7,65 % p.a.
Newbon Pharma Management GmbH Lizenzvergabe von Medikamenten, Medizinprodukten und Kosmetika 8 % p.a.
HerBach 1 GmbH & Co. KG Vertrieb innovativer Immobilienkonzepte 7,5 % p.a.
TROJASYS GmbH Handel mit Rohstoffen und Edelmetallen 8,5 % p.a.
DEWO Deine Wohnung Hauptverwaltung AG Wohnungsvermittler 7,5 % p.a.
Reederei Sven Fischer KG Reederfamilie, Schifffahrt und Tourismusbranche 7 % p.a.
Netzverdienst.com AG Internet-Marketing 9,5 % p.a.
Pro-Con Personal Trader GmbH Vermittlung von Zeitarbeitnehmern, Betreuung von Arbeitgebern 9 % p.a.
Energiekontor Finanzierungsdienste GmbH & Co. KG Finanzierung von Windparks 6,5 % p.a.
H&K Anlagentechnik GmbH Anlagentechnik 7-8 % p.a.
Weingut Kloster Heilsbruck Weingut 7,5 % p.a.
RAMM Fire Protection Europe KG Feuerschutzprodukte, Eigentums-Sicherungssysteme 8 % p.a.
ProInvest Europe Ltd. hochwertige Designer Apartments in London 8,75 % p.a.
Immobilienkontor Deutschland GmbH   Immobilien 7,5 % p.a.
Princoso GmbH Druckerei-Kooperationsnetzwerk 9 % p.a.
Zahntechnik C. Friedrich Zahntechnik 8 % p.a.
Ing. Weixelbaumer Holding GmbH hochwertige Produktion von Dächern 7,5 % p.a.
H-S Grundbesitz GmbH Immobilien, Grundstücksverwaltung und Vermietung 7,5 % p.a.
  Gelateria Piazza delle Rose     Eiskonditorei, Eisproduzent, Veranstaltungskonditor 7,5 % p.a.
G Deutsche Gold AG Investition in Gold, Rohstoffe und Immobilien
Bruns Fuhrparkmanagement GmbH Dienstleister für Fuhrparkverwaltung 8,5 % p.a.
Stemborg Versandhandel GmbH Online-Handel mit Drucker-Verbrauchsmaterialien 8,5 % p.a.
rheinkw® AG Produktion von Recycling-Kunststoff-Paletten 7 % p.a.
PESEUS Invest und Vermögen AG Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Erneuerbare Energien, Edelmetalle und nachwachsende Rohstoffe 6,25 % p.a.
Johann Tullius Weinkellerei GmbH Weinkellerei und Gastronomie 7,5 % p.a.
AUSTRIOR GmbH Nachhaltige Goldgewinnung in Kamerun 12 % p.a.
StarWood Trading GmbH & Co. KG Handel mit Massivholzprodukten 8 % p.a.
AGERA Solar GmbH & Co. KG Photovoltaik-Anlagen 8 % p.a.
Getaway TRAVEL KG Online-Urlaubsplattform 8 % p.a.
vallo & vogler GmbH Oberflächenveredelung, Metallisierung, Lackierung 9 % p.a.
Ferienpark Oberwiesenthal GmbH Ferienpark für Familien, Aktivurlauber, Wintersportler und Wellnesstourismus in Oberwiesental 7-9 % p.a.
ACROVIS Pharma AG Medikamentenwirkstoffentwicklung auf Grundlage hochinnovativer Prozesstechnologien 8 % p.a.
Finanzengel GmbH Kanzlei für Wirtschafts- und Vorsorgeberatung 8 % p.a.
KS Historische Immobilien KG Investition in historische und denkmalgeschützte Bauten 8-9 % p.a.
tecttron AG Innovative Technologie zur Energieversorgung bis 8 % p.a.
Bio-Wein und Landhaus KG Weingut mit Gästehaus 7 % p.a.
NEWE Real Estate & Energy GmbH Immobilien; Erwerb, Sanierung/ Modernisierung, Vermietung und Verkauf bis 8 % p.a.
EUBELCO GmbH Innovative Beleuchtungstechnik bis 7,5 % p.a.
Mildi Wohnbau- und Gewerbeimmobilien KG Wohn- und Gewerbeimmobilien bis 8 % p.a.
Annahof Gastronomie GmbH Hotel und Gastronomie bis 7,5 % p.a.
Pro Factoring AG Factoring-Dienstleistungen bis 8 % p.a.
IWM Immobilien-KG       Immobilien bis 8 % p.a.
ALENGO Betriebs GmbH Müllkonvertierungsanlagen bis 8,5 % p.a.
Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTTIP), Teil 1

von Dr. jur. Lutz WERNER

Auf einem Dialogforum haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, EU-Handelskommissar Karel De Gucht und der US-Handelsbeauftragte Michael Froman mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Vertretern über Chancen und Risiken des Transatlantischen Handels- und Investitionsabkommens (TTIP) diskutiert. Damit und durch Diskussionen in den Medien ist eine offene Debatte angestoßen worden, die ein breites Spektrum unterschied­lichster Meinungen von Gewerkschaften, Nicht-Regierungsorganisationen und Wirtschaftsvertretern einbezieht. Chan­cen und Kritikpunkte des geplanten Abkommens werden gründlich beleuchtet und ein sachlicher Austausch zwischen allen Beteiligten angestoßen.

Allein die schiere Größe des geplanten Abkommens – rund 800 Millionen Menschen leben dies- und jenseits des Atlantiks – macht offenbar vielen Menschen Angst. Wer die öffentliche Diskussion in Deutschland verfolgt, könnte den Eindruck gewinnen, mit dem geplanten Handels- und Investitionsabkommen zwischen EU und USA würde die europäische Rechtsordnung ausgehebelt: Gegner sehen in TTIP im Extremfall den bevorstehenden Zusammenbruch und Ausverkauf europäischer Werte und Kultur, Gefahren für die Bevölkerung und den Umsturz der hiesigen Gesell­schaftsordnung. Knapp eine halbe Million Menschen in Deutschland haben einen Protestaufruf gegen TTIP unter­zeichnet und zeigen damit ein diffuses Misstrauen.

Die in der Öffentlichkeit hartnäckig diskutierten Schlag­worte ranken sich um Chlorhühnchen, Genmais, Hormonfleisch, Investitionsschutz, Aushebelung nationaler Gesetze, Abbau von Sozialstandards, Preisgabe kultureller Vielfalt in Europa, Gefährdung der öffentlichen Daseinsvorsorge und Geheimverhandlungen. Darunter sind offensichtlich viele Themen (Arbeitnehmer- und Umweltschutz, Transparenz und demokratische Legitimation), die anschaulich genug zu sein scheinen, um die Öffentlichkeit im Vergleich zu bisherigen Freihandelsabkommen stärker auf den Plan zu rufen.

Intransparenz und Unkenntnis sind der Nährboden für Ängste und Sorgen. An den USA werden traditionell viele Ängste vor allem im sozialen und kulturellen Bereich festgemacht, die bei näherer Betrachtung aber nicht mehr ganz so bedrohlich wirken. Weder eine Überhöhung der Chancen noch eine Überzeichnung von Gefahren werden dem eigentlichen Anliegen gerecht.

Eine Partnerschaft in beiderseitigem Interesse

Bei TTIP geht es um ein Wirtschaftsabkommen, das beiden Seiten Vorteile bringen soll. Im Mittelpunkt der Verhandlun­gen stehen Erleichterungen für Handel und Investitionen auf beiden Seiten des Atlantiks

  • durch den Abbau von Marktzugangshindernissen bei Zöllen, Ursprungsregeln, Dienstleistungen, Investitionen und Beschaffungswesen,
  • durch regulatorische Zusammenarbeit zum Abbau technischer Handelshemmnisse in den Sektoren Auto, Chemie, Pharma, Medizinprodukte, Kosmetik, und
  • durch Handelsregeln, die Maßstäbe im globalen Rahmen setzen können bei geistigem Eigentum, Rohstoffen, Energie, Wettbewerb, Nachhaltigkeit, KMU und Streit­beilegung.

Grundsätzlich gilt: Partnerschaft bedeutet, voneinander zu lernen. Ein Ausbau der transatlantischen Wirtschaftspartnerschaft liegt im deutschen und europäischen Interesse. Der angestrebte Abbau von Handelsschranken bringt Preis­vorteile für die Verbraucher und Kostenvorteile für die Unternehmen. Er sichert besser bezahlte Arbeit und schafft neue Arbeitsplätze, ohne dass unsere jeweiligen Schutzstandards abgebaut werden dürfen. Die Annäherung im Rahmen der TTIP-Verhandlungen sollte beinhalten, das jeweils Bessere vom Partner anzunehmen. TTIP darf keine Deregulierungsagenda sein, eine Aufweichung der europäi­schen und amerikanischen Schutzstandards darf es nicht geben.

Wichtig ist, dass die Bundesregierung die Verhandlungen, die von der EU-Kommission und der US-Regierung geführt werden, mit klaren Zielsetzungen begleitet und dabei deut­lich macht, was sie will und was nicht. Mit einem Blick in das stringente Mandat, das die EU-Mitgliedstaaten der EU-Kommission für die Verhandlungen mit den USA erteilt haben, können viele Legenden um TTIP wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht werden.

Keine Geheimverhandlungen

Deutschland und Europa haben mit den USA gemeinsame Interessen, aber auch Kontroversen. Die Diskussion um die Tätigkeit der NSA in Deutschland und die Debatte um ein Datenschutzrahmenabkommen mit den USA sind nur zwei der Beispiele, die – weit von einer Lösung entfernt – TTIP in Deutschland stark infrage stellen.

Kritik und Skepsis sind mehr als verständlich. In der Sache aber sind die Aufmerksamkeit und Auseinandersetzung, die TTIP vor diesem Hintergrund in dieser frühen Verhandlungsphase erfährt, langfristig sogar nützlich. Denn nur eine sachorientierte und nachhaltig geführte Diskussion kann die Grundlage für ein vernünftiges Verhandlungsergebnis legen, das von einer breiten Mehrheit der EU-Bürgerinnen und -Bürger getragen wird. Die sehr negativen Reaktionen auf TTIP sind sicherlich auch einer von der Öffentlichkeit wahrgenommenen Intransparenz im Verhältnis zwischen EU-Kommission, EU-Mitgliedstaaten und der US-Regie­rung geschuldet. Unter Partnern sollte Transparenz jedoch selbstverständlich sein.

Die Bundesregierung ist den Parlamenten und den Bürgern zur Transparenz verpflichtet. Sie will daher die Öffentlich­keit über die Inhalte der TTIP-Verhandlungen informieren und sie mit Zivilgesellschaft, mit Verbänden und NGOs diskutieren.

So erhält der Deutsche Bundestag seit Beginn der Gespräche alle Daten, EU-Positionspapiere und Berichte der Ver­handlungen. Die Bundesregierung hat seit Mitte letzten Jahres Hunderte von parlamentarischen Anfragen, Petitio­nen und Bürgerbriefen beantwortet und lädt regelmäßig Gewerkschaften, Verbände und Nicht-Regierungsorganisationen zu Fachgesprächen über TTIP ein. Die EU-Mitglied­staaten müssen alle Inhalte und die US-Verhandlungspositionen kennen. Ohne all diese Informationen wären das Werben und der Einsatz der Bundesregierung für TTIP nicht glaubwürdig.

Natürlich kann die Öffentlichkeit nicht mit am Verhand­lungstisch sitzen, und 100-prozentige Transparenz läuft dem Charakter von komplexen Verhandlungen zuwider – das weiß jeder, der schon einmal einen Gebrauchtwagen ge- oder verkauft hat: Wer seinem Gegenüber seinen Ver­handlungsspielraum vorab mitteilt, kann sich weitere Ver­handlungen sparen. Entscheidend ist aber, dass die Öffent­lichkeit – wie von der Bundesregierung sichergestellt – in die Diskussion der Vorgaben und der Ergebnisse einbezogen wird.

Demokratische Legitimation               

Gerade für die demokratische Legitimation ist es entschei­dend, dass TTIP als gemischtes Abkommen abgeschlossen werden soll: Am Ende ist für das Abkommen ein einstim­miger Beschluss der EU-Mitgliedstaaten im Rat nötig, ebenso eine Ratifizierung durch das Europäische Parlament und durch Bundestag und Bundesrat. Die Bundesregierung und alle EU-Mitgliedstaaten teilen diese Ansicht. Politisch ist dies ein wichtiges Signal. Bei einem derart wichtigen Abkommen sollten nationale Parlamente befasst werden und das Abkommen demokratisch legitimieren. Wer diese breite demokratische Akzeptanz aushebeln möchte, fordert den Widerstand der Bevölkerung heraus bzw. riskiert den Entzug der politischen Unterstützung durch die Mitglied­staaten.

Fortsetzung folgt im nächsten Investoren-Brief

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Kreditunwilligkeit und mangelnde Kreditbereitschaft der Banken gegenüber mittelständischen Unternehmen

Von Dr. jur. Horst WERNER

Die Kreditversorgung für Unternehmen ist in der kränkelnden Kreditlandschaft der kreditunwilligen Banken auch in 2013 weiter stark eingebrochen, da die Banken für ihr Geld an den internationalen Anleihe-, Aktien- und Investment-Zockermärkten größere Margen erzielen, als mit Mittelstandskrediten und sich so besser sanieren können. Deshalb werden die mittelständischen Unternehmen von den Banken ausgetrickst und mit fadenscheinigen Argumenten bei Kreditablehnungen ausmanövriert. Das Unternehmens-Kreditgeschäft der Banken liegt bei vielen Kreditinstituten zwischenzeitlich unter 20% der Bilanzsumme. Eine Kreditabwehr-Bürokratie der Banken sorgt im Mittelstand für großen Unmut und auch für Verärgerung bei der EZB, die ihre Milliarden-Rettungsgelder für die Banken zu einem erheblichen Anteil zweckentfremdet sieht. Viele Banken investieren viel Mühe darin, den Unternehmen Kreditanträge durch übermäßige Unterlagenanforderungen zu verleiden. Der offizielle Sprachgebrauch lautet dann entschuldigend, die Kreditanträge aus der Wirtschaft seien ja zurückgegangen; tatsächlich wurden den Unternehmen jegliche Kreditanträge verleidet, so dass sie offiziell gar nicht erst gestellt werden und somit statistisch gar nicht erfasst werden. Die desolate Verfassung des deutschen Kreditmarktes lässt sich aber an den von der EZB veröffentlichten absoluten Zahlen der ausgereichten Unternehmenskredite ablesen: Das Kreditgeschäft der Banken und der deutsche Bankenkreditmarkt sind seit Jahren dramatisch zwischen 5% – 10% pro Jahr schrumpfend.

Die Banken kümmern sich immer weniger um die Kapitalversorgung des Mittelstandes und der Arbeitswirtschaft; die Kreditbranche mutierte vom Kapitalversorger der Wirtschaft zur “Börsen-Zockerbranche”. Die Deutsche Bank nennt das wohlfeil „Investmentgeschäft“. Die Aufgabe des Betreibens des Kreditgeschäfts wird seit über einem Jahrzehnt systematisch zurück gedrängt. Die Banken haben sich praktisch aus der Verantwortlichkeit für die Realwirtschaft und den Mittelstand zurückgezogen. Da müssen mittelständische Unternehmer selbst für alternative Finanzierungslösungen für ihre Betriebe sorgen. Finanzierungen für Unternehmen bedeuten die Kapitalaufnahme von liquiden Mitteln für ihre Produktions- und Dienstleistungstätigkeiten ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de  ) und die Kapitalversorgung zur Ausübung und Wahrnehmung unternehmerischer Aufgaben. In Zeiten der internationalen Bankbetrügereien ( gerade muss wieder eine Bank, nämlich JP Morgan 2,4 Mrd. $ Strafe zahlen ) und in Zeiten der Liquiditätsverknappung durch stockende Kreditvergaben der Banken sind alternative Finanzierungswege für mittelständische Unternehmen wegen der notwendigen Zukunftsinvestitionen im Wettbewerb eine Frage der Existenzerhaltung. Lösungen gibt es bei den Finanzierungen für Unternehmen über den freien Kapitalmarkt mit privaten Anlegern und Investoren außerhalb des Kreditgeschäfts mit Banken und außerhalb der Zockerindustrie der Börsen.

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Unsere Dienstleistungen beim Kauf einer Vorratsgesellschaft:

  • AG, GmbH und KG neu eingetragen oder mit auch teil älteren Gründungsjahren
  • Beratung bei der für Sie geeigneten rechtform (GmbH, AG oder KG)
  • Anpassung der Satzung an Ihre Bedürfnisse bzw. an den Kapitalmarkt
  • Vorbereitung des Notartermins und der Übernahmeverträge.

Food-Mafia

Wehren Sie sich gegen die skrupellosen Methoden der Lebensmittelindustrie

 

Marita Vollborn,

Vlad D. Georgescu

Über das Buch

Dass die Lebensmittelindustrie uns nach Strich und Faden betrügt und hintergeht, gehört nach unzähligen Skandalen zum traurigen Allgemeinwissen. Doch die wahren Ausmaße der mafiösen Strukturen hinter unserem Essen sind uns Verbrauchern noch gar nicht bewusst. Marita Vollborn und Vlad D. Georgescu zeigen uns schonungslos, woher unser Essen kommt und welche Risiken es birgt. Und nicht nur das: Sie zeigen uns auch, wie wir uns als Verbraucher wehren können und die Kontrolle über unser Essen zurückerhalten.

 

19,99 € inkl. Mwst.

EAN 9783593501222

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